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	<title>Puschkinstrasse.Blog</title>
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	<description>Ein ziemliches 'normales' Internat!</description>
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		<title>Frühling II.</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 12:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenige Dinge schaffen es, mich mit so beeindruckender Regelmäßigkeit und Intensität zu erstaunen, wie es der Frühling jedes war aufs neue tut. Als würde ich neu lernen, was es bedeutet, dass diese hoffnungsvollste aller Jahreszeiten anbricht, neu lernen, zu atmen, sehe und spüre ich die Welt mit ganz, ganz neuen Augen, Händen und Füßen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Dinge schaffen es, mich mit so beeindruckender Regelmäßigkeit und Intensität zu erstaunen, wie es der Frühling jedes war aufs neue tut. Als würde ich neu lernen, was es bedeutet, dass diese hoffnungsvollste aller Jahreszeiten anbricht, neu lernen, zu atmen, sehe und spüre ich die Welt mit ganz, ganz neuen Augen, Händen und Füßen.</p>
<p>Ich sitze gerade am Bahnhof in Wiesenau, ein Dorf, in dem ich, wie ich soeben erschrocken feststellte, die meisten Frühlingsanfänge erlebt habe. Vor zwei Jahren begann der Frühling für mich an genau diesem Ort, zusammen mit meinem Mitbewohner- und Blogger Marv. Wir trugen Strohhüte, besaßen seit kurzem beide als erste in unserem Jahrgang einen iPod Touch, machten Fotos von unseren Schatten, tranken Radler und lachten. Vor uns befanden sich, und das wussten wir, ohne es wirklich wissen zu können, zwei wundervolle Wochen voll mit all dem, was wir damals für wichtig hielten und uns heute zurückwünschen.</p>
<p>Heute sitze ich allein hier, und ohne auch nur die geringste Idee zu haben, was der Tag, der dem morgigen folgt, mir bringen könnte, bin ich euphorisch, abenteuerlustig, ja, man könnte sagen: glücklich. Was ist das Besondere am Frühling, dass er mich und jeden, mit dem ich darüber rede, in ein derartiges Hoch versetzt?</p>
<p>Wenn ich an den Frühling denke, dann denke ich an die Vergangenheit und die Zukunft; fast nie ans Hier und Jetzt, und das, obwohl genau jenes doch gerade so wunderschön ist. Ich fange an, zu träumen, von dem, was mir vergangene Frühlinge gebracht haben und was mir zukünftige noch bringen werden. Kanufahrten, zwangsläufig kurze und nichtsdestotrotz intensive Liebeleien, die Gewissheit, dass die Reise an die Ostsee nicht mehr weit ist, mit diesen Menschen, die du so gern hast. Überhaupt ist der Frühling eine sehr sozialisierende Jahreszeit. Es ist, als würde die ganze Welt aus einem Kokon ausbrechen, der da war um die grauen Wintermonate und alles, was mit ihnen zusammenhängt, zu überstehen; es ist, als würden alle ein Vierteljahr lang die Luft angehalten haben und jetzt endlich wieder atmen &#8211; können? Die Straßen sind voll mit Menschen, und anders, als sonst, regt mich kein einziger dieser Menschen wirklich auf. Die Welt riecht nach Freude, nach Zusammenhalt, nach Glück und frischer Wäsche.</p>
<p>Aber wisst ihr, was den Frühling für mich wirklich besonders macht? Der Frühling ist so unfassbar vergessend. Es ist, als würde er eine heilende Decke über einen legen, die all das erst verzeiht, dann versteckt und schließlich heilt, was man sich selbst und die kalten Monate einem angetan haben. Besser, als Schokolade es je könnte, klebt er seine Pflaster mit einer Vorsicht auf die wunden Stellen der Vergangenheit. Er wäscht die Seele durch, ganz und gar. Reinigt einen von Grund auf. Man weiß nie genau, was er bringt, nur, dass es gut sein wird. Richtig. Und niemand, und das ist das spannende, weiß, wie er das fertigbringt.</p>
<p>Nicht einmal das Dorf, das ich sonst so sehr hasse, kommt mir heute schlimm vor. Dort hinten kommt mein Zug, fährt in den Bahnhof ein, wie der Frühling in mein Leben. Wir werden sehen, wohin die beiden mich dieses Mal bringen werden.</p>
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		<title>Erwachsen.</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 16:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt diese Worte, mit denen Menschen argumentieren; die sie in ihren Wortschatz aufgenommen haben, selbstverständlicherweise, wie es scheint, deren Eindeutigkeit mir einfach nicht mit der Leichtigkeit zufliegt, wie es bei jenen Menschen zu sein scheint, die entweder wesentlich mehr oder wesentlich weniger über jene Worte sinnierten. Heute geht es um eines dieser Worte. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt diese Worte, mit denen Menschen argumentieren;  die sie in ihren Wortschatz aufgenommen haben, selbstverständlicherweise, wie es scheint, deren Eindeutigkeit mir einfach nicht mit der Leichtigkeit zufliegt, wie es bei jenen Menschen zu sein scheint, die entweder wesentlich mehr oder wesentlich weniger über jene Worte sinnierten. Heute geht es um eines dieser Worte.</p>
<p>Ich habe selten einen derart abstrakten Vorgang wie den, den das Erwachsenwerden darstellt, überdacht. Mir missfällt vieles, was mit diesem Begriff einhergeht, oder zumindest vieles von dem, was ich mir bisher darunter vorstellte. Vielleicht ist es auch nur Angst, kein Missfallen. Es geht schon mit dem Wort an sich los &#8211; Erwachsenwerden. Ich finde, es sollte einfach nur erwachsen heißen &#8211; als Verb. Erwachsen hat etwas majestätisches an sich, es klingt wie ein erhabener Vorgang, nach dessen Abschluss alles besser wird &#8211; und wenn nicht, dann zumindest anders. Aber woraus, ja, woraus erwächst man denn eigentlich?</p>
<p>Die Jugend ist eine komische, wunderbare, für mich kaum greifbare Phase im Leben eines Menschen &#8211; und das sage ich, noch mitten drinsteckend. Müsste ich meine Jugend beschreiben, würde ich mich schwertun. Sie war und ist geprägt von  zumeist wunderbaren Menschen, mit denen ich teile. Wir teilen so viel. Gedanken, Vorlieben, Abneigungen, Entdeckungen und manchmal, und dann macht das Teilen am meisten Spaß, einfach nur Zeit. Meine Jugend wird bestimmt durch eine Stimme, die selten aus meinem Kopf, oft aus meinem Bauch, aber meist aus meinem Herzen kommt. Es ist schwer, in Worte zu fassen, was genau den Zustand &#8216;jugendlich&#8217; für mich klassifiziert. Was für eine Ironie, ist doch ein Großteil meiner Jugend hier, auf der Puschkinstrasse, in Worte gebannt.</p>
<p>Wenn ich daran denke, aus diesem Zustand, dieser Einstellung herauszuwachsen, sträubt sich alles in mir. Wirklich alles. Heißt das, dass ich nicht bereit bin, zu erwachsen, oder dass es gar nicht die Jugend ist, aus der man erwächst? Ich bin hilflos überfragt, was das angeht.</p>
<p>Ich habe jetzt eine eigene Wohnung, wasche meine Wäsche allein, sorge dafür, etwas im Magen zu haben, studiere und ab nächstem Monat verdiene ich mein eigenes Geld. Ich fühle mich zwar dem Elternhaus entwachsen, aber ERwachsen? Ich weiß nicht. Was genau macht es denn aus, dieses ominöse Erwachsen? Bedeutet es, an der Kasse mit &#8216;Herr Miethe&#8217; und &#8216;sie&#8217; angesprochen zu werden, bedeutet es, dass mir kleine Kinder in der Bahn schon ihren Platz anbieten? Ist es die melancholische Grundstimmung, die sich einstellt, wenn ich an &#8216;früher&#8217; denke? Meine Eltern sagen, es bedeutet, Verantwortung für seine Handlungen zu übernehmen &#8211; noch eine Phrase, mit der ich wenig anfangen kann. Wenn ich Mist baute, dann ist das doch ohnehin immer auf mich zurückgefallen. Oder? Was genau ändert sich daran, wenn ich dann erwachsen bin? Anscheinend können mir auch Erwachsene nicht sagen, was den Prozess ausmacht &#8211; oder ich bin noch nicht erwachsen genug, um es zu verstehen. Vielleicht ist es ja gar kein Prozess sondern ein Ereignis, das so abrupt und unvermittelt beginnt und endet wie ein Traum. Ein Knall, von der Decke rieselndes Konfetti, Blasmusik und zack &#8211; da steht er: Marco, der Erwachsene. Ein Titel, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann. Oder möchte?</p>
<p>Seit ich denken kann, versuche ich, mein Leben nach gewissen Prinzipien zu leben: Sei gut zu deiner Familie, denn sie wird immer für dich da sein. Sei gut zu deinen Freunden, denn sie sind Menschen, die deine Seele berühren und formen können, wie niemand anders es kann. Lüge und betrüge nicht, denn es kann nichts dauerhaft Gutes daraus entstehen. Handle moralisch, denn deinem Gewissen kannst du nicht davonlaufen. Hilf, so viel du kannst, denn irgendwann wirst auch du Hilfe brauchen. Teile, so viel und so gut du kannst, denn es kommt zurück. Irgendwann. Bilde dich, denn Freiheit bedeutet in dieser Welt nichts anderes, als kluge Entscheidungen auf Grund fundierten Wissens treffen zu können. Und das letzte, einfachste, schwierigste, vergänglichste und doch währendste Prinzip: liebe. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals aus diesen Statuten zu erwachsen, je wach zu werden den Wunsch zu verspüren, sie über den Haufen zu werfen, je festzustellen: Marco, du hast all das, worauf es ankommt, völlig falsch verstanden. Ich kann mir nicht vorstellen, je etwas anderes zu wollen. Wenn Erwachsen bedeutet, die heiligen Regeln meiner Jugend, die ich zwar nie perfekt, aber fast immer, so gut ich konnte, gelebt habe, über den Haufen zu werfen, dann will ich nicht erwachsen.</p>
<p>Ganz ehrlich? Vermutlich bedeutet es etwas vollkommen Anderes. Etwas, dessen Trag- und Spannweiten für mich noch nicht klar definiert sind. Etwas Neues.</p>
<p>Eines Tages werde ich mir diesen Text durchlesen und feststellen, dass ich entweder recht hatte oder furchtbar falsch lag, was das Erwachsen angeht. Vielleicht werde ich verstanden haben, vielleicht bin ich aber auch dann noch unwissend, schwimmend in einem Ozean aus Fragen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch den Kern teilen. Und ich wünsche und hoffe, festzustellen, dass sich an meinen Prinzipien nichts geändert hat. Vielleicht werde ich sogar erwachsen sein. Spannend ist nur noch die Frage: woraus eigentlich?</p>
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		<title>Fremdheit.</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 23:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Leben zieht zur Zeit in ungekanntem Ausmaß seine Bahnen. Ich rede über Dinge, von denen ich vor kurzem noch nichts wusste; Gedanken, die in meinem Kopf fremd waren, fühlen sich dort heimisch. Ich verändere mich, oder mein Leben. Aber wo ist, am Ende des Tages, der Unterschied? Leute nennen es &#8221;Reife&#8221;, &#8221;Verantwortung tragen&#8221; oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Leben zieht zur Zeit in ungekanntem Ausmaß seine Bahnen. Ich rede über Dinge, von denen ich vor kurzem noch nichts wusste; Gedanken, die in meinem Kopf fremd waren, fühlen sich dort heimisch. Ich verändere mich, oder mein Leben. Aber wo ist, am Ende des Tages, der Unterschied?</p>
<p>Leute nennen es &#8221;Reife&#8221;, &#8221;Verantwortung tragen&#8221; oder schlicht &#8221;Erwachsenwerden&#8221;. Ich fühle mich nicht reif. Ich habe nicht das Gefühl, Verantwortung zu tragen. Und als allerletztes würde ich daran denken, erwachsen zu werden. Irgendwann? Bestimmt. Jetzt? Ganz sicher nicht.</p>
<p>Es ist Weltschmerz, der sich mit einer mir ungekannten Fremdheit vermischt. Lange Zeit war der Abschied immer morgen, übermorgen oder irgendwann. Ganz langsam, unbemerkt, hat er sich an das Heute geschlichen. Abschied wovon? Ich wünschte, ich wäre in der Lage, diese Frage zu beantworten. Die Antwort ist mir, wie viele Dinge dieser Tage, fremd.</p>
<p>Fremd. Was heißt das eigentlich? Ein sehr wichtiger Mensch hat mir neulich gesagt, dass er das Gefühl hat, sich zu entfremden. Wovon, das ist für uns doch eigentlich irrelevant. Der Prozess als solches ist so spannend &#8211; wie entfremdet man sich von etwas? Ist es die neu angeeignete, ernste Art und Weise, sich mit der Zukunft zu beschäftigen, die uns so fremd erscheint? Der oft geprobte und bisher nie durchgezogene finale Abschied? Die Tatsache, dass deine Realität bald nicht mehr die meine sein wird? Ich wünschte, ich könnte mir eine dieser Fragen beantworten. Doch wie sehr ich die Antwort auch in den abgeschiedensten Winkeln meiner Seele suche: sie bleibt mir verwehrt.</p>
<p>Home is, where the heart is. Kann man in seinem eigenen Heim fremd sein? Bisher hielt ich das für unmöglich; die jüngere Vergangenheit zeigt mir doch, dass dem nicht so ist. Meine Heimat wird weit, weit weg sein von meinem Herzen, welches seit vielen, vielen Monaten an der selben Stelle ruht. Das komische daran ist, dass ich dem Ganzen mit einem lachenden und einem bitterlich weinenden Auge entgegensehe. Ich denke, diese zwiegespaltenen Gefühle sind Teil des Gefühls, dass wir Entfremdung nennen, ohne zu wissen, was genau wir eigentlich meinen.</p>
<p>Was also ist, um auf meine Frage vom Anfang zurückzukommen, der Unterschied ob ich mich ändere oder mein Leben? Nun, eine vollkommen befriedigende Antwort habe ich darauf nicht. Aber ich glaube fest daran, dass ich mich selbst, dass der Teil von mir, der mich wirklich ausmacht, und für den ich von dem Ort, an dem mein Herz ruht, geliebt wurde und werde, sich nie ändern wird. Ich werde immer der kleine, verspielte, lächelnde Spinner bleiben, der ich bin, so sehr die Umstände mich auch zu anderer Maskerade zwingen.</p>
<p>Ich habe in diesem Jahr so viel falsch gemacht wie noch nie in meinem Leben. Ich habe Menschen, die ich liebe, ernst und tief verletzt. Mehr, als ich je dachte, mehr, als ich je wollte. Wenn du dich angesprochen fühlst, dann wisse, dass du gemeint bist. Vielleicht, und dieses vielleicht ist eigentlich ein wahrscheinlich, liegt es daran, dass ich mich zur Zeit manchmal fremd in meinem eigenen Kopf fühle. Vielleicht ist das die Buße, die ich tun muss.</p>
<p>Und doch.<br />
Am Ende des Tages ist es ein ungemein tröstlicher Gedanke, dass wir alle atemlos und gedankenversunken in den selben Nachthimmel starren, in jenen, der seit Jahrmillionen auf uns herabblickt und der unsere Probleme nur belächeln kann.</p>
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		<title>[Rede] Unser Handeln &#8211; unsere Zukunft. Eine Rede über die Auswirkungen des indirekten Nichthandelns.</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 09:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Der folgende Text ist für den Deutschunterricht zweier mir sehr lieber Menschen von mir verfasst worden. Ich dachte mir, dass die Rede vielleicht ganz gut hier reinpasst; erwartet aber keinen &#8216;normalen&#8217; Blog. Ist halt eine Rede. Unser Handeln &#8211; unsere Zukunft. Eine Rede über die Auswirkungen des indirekten Nichthandelns.   Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, hattet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Text ist für den Deutschunterricht zweier mir sehr lieber Menschen von mir verfasst worden. Ich dachte mir, dass die Rede vielleicht ganz gut hier reinpasst; erwartet aber keinen &#8216;normalen&#8217; Blog. Ist halt eine Rede.</p>
<p><strong>Unser Handeln &#8211; unsere Zukunft. Eine Rede über die Auswirkungen des indirekten Nichthandelns.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,</p>
<p>hattet ihr schon mal die Möglichkeit, Bungeejumping zu machen? Einen Ferrari zu fahren? Eurem Lieblingsprominenten die Hand zu schütteln?</p>
<p> Die meisten von euch waren vermutlich noch nie in einer vergleichbaren Situation &#8211; verständlicherweise. Wann ergibt sich denn schon die Gelegenheit, derart spannende und seltene Dinge zu tun? Nicht allzu oft, werdet ihr vielleicht sagen. Aber warum ist das eigentlich so? In meiner Rede möchte ich euch einen Erklärungsansatz aufzeigen.</p>
<p> Wer kennt das nicht? Es ist ein beliebiger Nachmittag in der Woche, eure beste Freundin oder euer bester Freund lädt euch dazu ein, in der Stadt etwas shoppen zu gehen, ein Eis zu essen, einfach im Park zu sitzen und etwas zu chillen. Klar habt ihr Lust, etwas zu unternehmen &#8211; dummerweise steht am nächsten Tag eine Mathematik-Klausur an. Jetzt ist guter Rat teuer &#8211; verpasst ihr die Gelegenheit, etwas wertvolle Zeit mit einer wichtigen Person zu verbringen oder riskiert ihr es, eine Klausur in den Sand zu setzen?  </p>
<p> Eine Entscheidung steht an &#8211; ihr handelt. In dieser Situation ist es egal, wofür ihr euch entscheidet &#8211; euer Handeln impliziert automatisch das Nichtnutzen einer &#8211; oder in diesem Beispiel nur der &#8211; anderen Option. Entscheidet ihr euch dafür, zu lernen, verpasst ihr die Gelegenheit, eurer Freundin oder eurem Freund davon abzuraten, sich mit der Person zu treffen, die sie im Internet-Chat bei Jappy kennengelernt hat. Geht ihr mit eurer Freundin oder eurem Freund aus, schreibt ihr eine 5- in der Klausur und müsst deswegen die elfte Klasse wiederholen. Ich wiederhole mich gerne &#8211; eine Entscheidung steht an &#8211; doch woher nehmen, und nicht stehlen?</p>
<p> Es ist, wie ich finde, ein interessanter Gedanke: viele Dinge, die uns im Leben widerfahren, sind dadurch induziert, dass wir etwas <span style="text-decoration: underline">NICHT</span> getan haben. Die Dinge, die ich am Anfang erwähnte &#8211; Bungeejumping, Ferrari, Lieblingspromi &#8211; scheinen anfangs etwas überspitzt gewählt. Aber wer weiß denn, ob genau solche Dinge nicht hinter der nächsten Straßenecke warten? Dinge, die uns einen Moment unglaublicher Schönheit schenken, Dinge, die uns eventuell sogar langfristig etwas bringen. Vielleicht bietet sich schon bei den trivialsten Dingen die Möglichkeit, etwas für unsere Zukunft mitzunehmen. Einen guten neuen Freund. Eine Ausbildung. Ein Stückchen Weisheit. Gewonnen dadurch, uns für eine scheinbar triviale Sache entschieden zu haben.</p>
<p> Ist es nicht verrückt? Versuchen wir das ganze doch mal, wissenschaftlich zu betrachten. Zufälligerweise weiß ich, dass ihr alle im Mathematikunterricht schon die Stochastik behandelt habt. Stellt euch alle Entscheidungen, die ihr in eurem Leben schon getroffen habt, mal als Baumdiagramm vor. Fällt euch etwas auf? An jeder Verzweigung, an jedem Abschnitt gibt es eine ungenutzte Abzweigung. Das macht in eurem durchschnittlich schon 17 Jahre langen Leben ein Baumdiagramm, dessen Dimension man sich auf den ersten Blick gar nicht bewusst ist. Stellt euch vor, ihr hättet an der ersten Abzweigung den anderen Weg eingeschlagen. Euer komplettes Handeln, euer jetziges Ich, eure Zukunft wäre anders. Ihr hättet ein komplett anderes Leben geführt &#8211; nicht ein anderes Leben der Marke &#8216;Ich bin in einem anderen Land aufgewachsen, habe reiche Eltern und bin mit 17 ein Hollywoodstar.&#8217; Ein anderes Leben, das sich dadurch auszeichnen würde, dass ihr exakt ALLES in eurem Leben genau anders gemacht hättet, als ihr es jetzt gemacht habt. Ein anderes Baumdiagramm. Andere Entscheidungen. Ein anderes Leben.</p>
<p> Doch zurück zu der eigentlichen Frage: woher nehmen wir denn jetzt unsere Antwort, was zu tun ist?</p>
<p>Die Antwort ist so einfach wie banal &#8211; Nachdenken und vor allem Träumen helfen ungemein dabei, sich für eine Handlung zu entschließen. Macht es bei der nächsten Gelegenheit doch so: ihr wägt alle Vor- und Nachteile einer Entscheidung ganz rational ab &#8211; und entscheidet euch dann ganz bewusst für die andere Möglichkeit. Erdenkt, nein, erspinnt euch die verrücktesten Szenarien, was dann passieren kann, liebe Mitschüler! Und vielleicht &#8211; nur vielleicht &#8211; werdet auch ihr entdecken, dass man aus dem gewohnten Rahmen ausbrechen kann, nein, muss, um sich zu entwickeln.</p>
<p> Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.</p>
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		<title>Abschied.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 22:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wisst ihr, es ist komisch. Ich sitze hier auf meinem Bett, ich trinke Volvic und höre Coldplay. Ich denke an all die Male, an denen ich die Schule und beinahe alles, was mit ihr zusammenhing, verflucht habe. Denke, daran, wie ich mich fühle, wenn ich mal wieder ohne erkenntlichen Grund einen halben Tag meines Lebens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wisst ihr, es ist komisch.<br />
Ich sitze hier auf meinem Bett, ich trinke Volvic und höre Coldplay. Ich denke an all die Male, an denen ich die Schule und beinahe alles, was mit ihr zusammenhing, verflucht habe. Denke, daran, wie ich mich fühle, wenn ich mal wieder ohne erkenntlichen Grund einen halben Tag meines Lebens in der Schule verschwende. Etwas ist anders als sonst.</p>
<p>Ich war nie wirklich gern Schüler. Ehrlicherweise sollte ich sagen, dass ich es hasse wie die Pest, mich von Menschen befehligen zu lassen, die ich als leicht dümmlich bis grenzdebil einordne und denen ich auf der Straße normalerweise nicht einmal guten Tag sage. Ich hasste und hasse fast jede Stunde mit einer Passion, die ich selten aufbringe. Nüchtern betrachtet kommt selbst mir das seltsam vor, aber nun gut, so bin ich wohl. Etwas paradox, schon vom Kern auf. Ich werde die Schule als Institution, die Hierarchien schafft, deren Grundlage nicht die Intelligenz, sondern der Fleiß eines Menschen ist, sicher nicht vermissen. Und doch werde ich wehmütig, wenn ich daran denke, sie in einigen Wochen zu verlassen &#8211; für immer. Etwas ist anders als sonst.</p>
<p>Ich war schon immer gern ein Freund. Ehrlicherweise sollte ich sagen, dass ich es liebe, mich mit Menschen umgeben, mit denen mich positive Erinnerungen verbinden. Zeit mit einem Freund zu verbringen, Freundschaft im Allgemeinen ist ein kostbares Geschenk; in den letzten Tagen und Wochen wurde mir diese Tatsache immer mehr ins Bewusstsein gerückt. Sei es, dass man Angst hat, den versprochenen gemeinsamen Abend an der Oder nie mehr zu erleben. Sei es, dass man die leise Gewissheit in einem wächst, dass man keinen Kontakt halten wird. Sei es, dass man fürchtet, sich nie wieder in seinem Leben so sehr wohl zu fühlen, wie es in manchen Situationen mit manchen Menschen nun einmal der Fall ist. Oder sei es, dass man merkt, dass es wahrhaftig echte, tolle, unglaublich wertvolle Freunde gibt. Welche, die einem verzeihen können. Ich weiß nicht, ob man solche Freunde ersetzen kann. Ich weiß nur, dass ICH es nicht will. Ich denke oft und gerne an all die einzigartigen Momente, die mir mein Freundeskreis, jeder einzelne dieser Institution, schon beschert hat. Normalerweise ist das für mich eine Möglichkeit, durchzuatmen. Luft zu holen. Kraft zu schöpfen. Normalerweise ist es schön &#8211; doch heute zieht sich ein kleiner Stich durch meinen Bauch. Etwas ist anders als sonst.</p>
<p>Ich mochte Abschiede nie. Ehrlicherweise sollte ich sagen, dass ich mir im Leben wenig schlimmeres vorstellen kann, als Abschied zu nehmen. Der letzte dramatische Blick in die Augen, die Ungewissheit, wie man die letzten gemeinsamen WochenTageStundenMinutenSekundenAugenblicke zusammen verbringen sollte. Dieser Moment des &#8216;Lebe Wohls&#8217;. Er klingt nach so viel Kitsch, man schlägt sich jedwede Vorstellung dieses Moments im Voraus schnellstens aus dem Kopf, gefolgt von einem imaginären Kopfschütteln und &#8216;tssssss!&#8217;. Und wenn er dann da ist, ist er so… wirklich. Wirklich und wirklich brutal. Ich stelle mir oft vor, wie es sein wird, das letzte Mal &#8216;Lebe wohl&#8217; zu sagen. Schwierig, mit wenig oder viel Worten, sicher ein bisschen peinlich. Kopfschütteln. Tssssss! Ganz verbannen kann ich die Vorstellung jedoch nie. Wie eine Made im Speck macht sie es sich in meinen Hirnwindungen gemütlich. Ich fühle mich infiziert. Etwas ist anders als sonst.</p>
<p>Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich sagen kann: ich liebe die Menschen, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Sei es mein wunderbares Mädchen, was viel mehr Worte verdient, als ich hier aufbringen möchte. Seien es meine Geschwister und der Rest meiner Familie. Seien es aber vor Allem auch meine Freunde. Ich kann es einfach nicht fassen, dass all die Dinge, die uns verbinden, all die hirnrissigen Aktionen, bald Geschichte sind, Erinnerungen an ein Kapitel meines Lebens, dem ich so viel Hingabe widmete, was ich doch während es aufgeschlagen war, ständig verfluchte und welches mir jetzt, wo die letzten Seiten beschrieben werden, bereits fehlt. Ich bin nicht &#8211; noch nicht &#8211; bereit, all diese Dinge aufzugeben. Ich klammere mich an Musik wie an einem Strohhalm, an den letzten Wochen wie an einem Seil, an aufgesetztem Lächeln und übertriebenen Witzen wie an einer Leiter. Ich habe Angst, im nächsten Kapitel keine Akteure zu entdecken, die mir gefallen. Meinen Text zu vergessen. Ich habe Angst, zu versagen.</p>
<p>Lasst mich euch sagen, was anders ist als sonst: zum ersten Mal seit Jahren bin ich bereit zu sagen: &#8216;Ich bin absolut zufrieden mit meinem Leben.&#8217; Wirklich, wirklich glücklich. From the bottom of my heart.<br />
Warum nur, warum muss all das jetzt enden?<br />
Vielleicht, weil es ein Ende haben muss, um es in guter Erinnerung zu wahren. In Ehren. Vielleicht, weil wir uns alle auf eine Reise begeben, deren wahres Ziel noch ungewiss ist, seit so vielen Jahrtausenden schon. Vielleicht weil einer von uns derjenige sein wird, der dort ankommt, an diesem Ziel. Dieses Leben ist etwas verrücktes. Vielleicht müssen wir einfach nur raus und es leben, ganz ohne Angst und Zweifel. Vielleicht gehören sie, Angst und Zweifel, aber auch dazu, so wie diese unbändige Trauer, die mich manchmal umfängt, wenn ich zurückdenke. Ich weiß es nicht genau, aber eins weiß ich genau: wir alle müssen zumindest versuchen, jenes verrückte Leben voll ungelöster Rätsel einfach zu nutzen, jeder so, wie er es kann.</p>
<p>Ach, eins weiß ich noch. Ihr werdet mir fehlen, Freunde. Der hier ist für euch.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frohe Weihnachten, einen Guten Rutsch, &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 14:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es neigt sich also ein weiteres Jahr dem Ende zu und wir schauen seelenruhig zu und genießen es &#8211; hoffentlich. Ich persönlich freue mich irgendwie, dass dieses Jahr nahezu vorbei ist. Dass 2010 vor der Tür steht. Ein neues Jahr. Das neues Glück bringen kann. Kann! Es gibt uns einfach eine neue Möglichkeit, neuen Anlauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es neigt sich also ein weiteres Jahr dem Ende zu und wir schauen seelenruhig zu und genießen es &#8211; hoffentlich.<br />
Ich persönlich freue mich irgendwie, dass dieses Jahr nahezu vorbei ist. Dass 2010 vor der Tür steht. Ein neues Jahr. Das neues Glück bringen kann. Kann!<br />
Es gibt uns einfach eine neue Möglichkeit, neuen Anlauf zu nehmen.<br />
Doch bevor uns dieses Jahr all die neuen Möglichkeiten bietet, steht noch Weihnachten vor der Tür.<br />
Nun, Weihnachten ist für mich dieses Jahr anders. Ich verbringe die Weihnachtstage nicht in Bad Freienwalde, Berlin oder Frankfurt. Ich verbringe sie im Rheinland. Dort, wo ich das erste Mal schneebedeckte Weinberge sah. Dort, wo ich bei -19°C auf dem Flughafen ankam. Man war das kalt!<br />
Am 28. Dezember geht&#8217;s zurück. Sylvester wird wieder viel näher an der Heimat gefeiert. Bei Adrian. Darauf freue ich mich. Sehr. Mit all den Leuten, die ich über Weihnachten nicht sehen werde. Mit denen es dann ins neue Jahr geht. So hoffe ich doch.</p>
<p>In ein Jahr, das uns &#8211; beziehungsweise den meisten &#8211; einiges an Herausforderungen entgegenstellt.<br />
Da wäre das Abi, die Bewerbungen an den Unis, das Ausziehen&#8230; Und Wiedereinziehen, eventuell in WGs mit den alten Freunden&#8230; Es stehen wohl viele Abschiede bevor, doch wir werden wohl alle auch viele neue Leute kennen lernen&#8230; In den Städten, in die es uns führt, an den Unis und Hochschulen, an denen wir lernen werden. In den Wohnungen, in denen wir hausen werden&#8230; Aber auch auf den Partys, die wir feiern werden.<br />
Es wird also viel Neues geben. Sehr viel.<br />
Es wird uns zeigen, ob es sich gelohnt hat, die letzten 12, 13 Jahre die Schulbank zu drücken&#8230; Zu lernen, oder nicht zu lernen&#8230; Genug Schlaf zu haben&#8230; Nüchtern zur Schule zu erscheinen. Ach je. Vor allem wir Internatler haben doch eine Menge erlebt. Wobei das meiste doch echt lustig war!</p>
<p>Ich freue mich also auf ein neues Jahr. 2010. Mit euch zusammen. Uuund, auch kurz danach mit euch zusammen, in einem neuen Lebensjahr.<br />
Es wird wohl eine Party geben. In Frankfurt. Wann, Wo und mit wem, werde ich noch bekanntgeben!</p>
<p>Na dann. Ich wünsche euch heute ein frohes Fest, schöne anschließende Feiertage, dann einen guten Rutsch ins Neue &#8211; betrinkt euch nicht ;) &#8211; und dann, werden wir uns wohl alle in einem neuen Jahr wiedersehen!</p>
<p>Liebste Grüße und viel Spaß.</p>
<p>Marvin.</p>
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		<title>Umzug?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[BlogTopic]]></category>
		<category><![CDATA[Internat]]></category>
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		<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblog]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
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		<category><![CDATA[Umziehen]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie es aussieht, kann es nun also passieren, dass wir umziehen. Wer ist &#8220;wir&#8221;? Die Internatler. Sprich die 13.-Klässler. Wir hatten am Dienstag einen Besichtigungstermin und haben uns zu 7 die mögliche Wohnung angesehen. Absoluter Vorteil: direkt neben der Schule gelegen. Deshalb würden aus den 20 Minuten Fuß- beziehungsweise Bahnweg 3 Minuten Fußweg. Das wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es aussieht, kann es nun also passieren, dass wir umziehen. Wer ist &#8220;wir&#8221;? Die Internatler. Sprich die 13.-Klässler. Wir hatten am Dienstag einen Besichtigungstermin und haben uns zu 7 die mögliche Wohnung angesehen. Absoluter Vorteil: direkt neben der Schule gelegen. Deshalb würden aus den 20 Minuten Fuß- beziehungsweise Bahnweg 3 Minuten Fußweg. Das wäre der größte Vorteil. Der Tag wäre so gut wie eine Stunde länger. Real ist auch nicht weit weg, wenn es um die Versorgung geht. Man kann in den Freistunden einfach mal schlafen gehen. Wir können am Wochenende mal in Frankfurt (Oder) bleiben. Wir haben eine eigene Küche, 3 Duschen und so weiter.</p>
<p>Aber was heißt das für Puschkinstrasse.Blog? Nunja, Puschkinstrasse haut dann nicht mehr ganz hin, aber mittlerweile ist der Blog über 1 Jahr alt. Und wirklichen Charme hat er doch nur mit der Bezeichnung Puschkinstrasse.Blog, oder? Und Fakt ist ja wohl auch, dass &#8216;Puschkinstrasse&#8217; ein Ausdruck für unsere Lebensform ist. Und die wird sich nicht großartig ändern. Achja, doch, die Internetanbindung würde sich ändern. Aber nur zum Positiven. Glücklicherweise.</p>
<p>Es wäre wohl sehr praktisch für uns, wenn wir umziehen könnten. Dazu müssen wir aber erstmal aus dem Internat hinaus. Sprich, wir müssen kündigen. Da es aber ein Jahresvertrag ist, könnte das schwer werden. Wer Vorschläge hat, gern in die Kommentare.</p>
<p>Und wie wir die 9 Internatler auf die (vorerst) 6 Zimmer aufteilen, wissen wir auch noch nicht genau. Auch Preise wissen wir noch nicht, doch, es wird vermutlich sogar noch günstiger als das Internat. Und das bei besseren Verhältnissen. Das klingt doch gut, oder?<br />
____</p>
<p>Ich hoffe,  dass nach der jährlichen Sommerpause der Blog wieder aktiv wird, und wir euch nun wieder viele lustige, interessante und vor allem lesenswerte Blogs präsentieren können. Ich verweise auch nocheinmal auf meinen eigenen Blog, <a href="http://www.marvin-schuld.de/">www.marvin-schuld.de</a>, auf dem ich private, wie auch allgemeine Themen anspreche, die ich nicht unbedingt mit dem Puschkinstrasse.Blog in Verbindung bringe. Ich freue mich allerdings auch wieder auf viele neue Gastblogs!</p>
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		<title>Beobachtungen der Welt. Eine Neuerung.</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 14:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerung.]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist ein neuer Abschnitt auf Puschkinstrasse.de, eine Serie, die ich offline schon eine ganze Weile betreibe, zu deren Veröffentlichung ich mich allerdings noch nicht hinreißen lassen konnte. Aufmerksame Beobachter werden vielleicht bemerkt haben, dass ich in jedem Blog eigentlich nur meine Sicht auf die Welt darstelle, versuche, zu erklären, was ich wie sehe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein neuer Abschnitt auf Puschkinstrasse.de, eine Serie, die ich offline schon eine ganze Weile betreibe, zu deren Veröffentlichung ich mich allerdings noch nicht hinreißen lassen konnte.</p>
<p>Aufmerksame Beobachter werden vielleicht bemerkt haben, dass ich in jedem Blog eigentlich nur meine Sicht auf die Welt darstelle, versuche, zu erklären, was ich wie sehe und warum empfinde. So neu erscheint eine &#8216;Beobachtung der Welt&#8217; also nicht. Diese, ich nenne es mal Serie, ist jedoch ein wenig anders. Ich beschäftige mich mit alltäglichen Phänomenen, Dingen wie dem Rauchen, mit Hüten, der Flußrichtung eines Flusses, solchen Sachen. Ich will euch zeigen, wie ich die Welt sehe, wenn ich mir die Zeit nehme, hinzusehen. Wirklich hinzusehen. Was euch erwartet ist also eine Beschreibung von Dingen, die ihr so hoffentlich noch nie gelesen habt, und die euch ein wenig die Augen öffnen soll für die kleinen Wunder des großen Wunders.<br />
Beginnen werde ich wahrscheinlich Dienstag oder Mittwoch, sofort, nachdem ich entschieden habe, welcher Teil zuerst das Licht der Welt erblicken darf.<br />
Ich freue mich auf viele Kommentare eurerseits.<br />
Euer Marco.</p>
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		<title>[GASTBLOG] Massacre.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 17:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[demokratur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Mir bleibt das sonst so leichtfertig herausrutschende, ironische Lachen einfach im Halse stecken. Ich bin eigentlich ziemlich stolz darauf, mit solch wunderbaren Menschen in einer Generation aufgewachsen zu sein, mit ihnen tolle Dinge erlebt zu haben, und trotzdem noch sagen zu können, ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Mir bleibt das sonst so leichtfertig herausrutschende, ironische Lachen einfach im Halse stecken.</p>
<p>Ich bin eigentlich ziemlich stolz darauf, mit solch wunderbaren Menschen in einer Generation aufgewachsen zu sein, mit ihnen tolle Dinge erlebt zu haben, und trotzdem noch sagen zu können, ja, das sind nette Leute!<br />
Aber DAS was heute abgelaufen ist, hat dem Fass echt den Boden rausgehauen.<br />
Selten habe  ich solch eine <strong>egoistische, niederträchtige und rücksichtslose</strong> Ader in euch hochkommen sehen. Selten habe ich mich einsamer gefühlt unter (angeblich) Meinesgleichen.</p>
<p>Das erste was mir eingefallen ist, als das Spektakel seinen Lauf nahm, war: „Hey, Mensch, geht ja zu wie bei unserer Regierung.&#8221; &#8211; Es wird solang diskutiert, bis der der am lautesten Schreit sein Wunschergebnis hat.<br />
Einfach wieder und wieder abstimmen. Irgendwann wird ja schon das „richtige&#8221; Ergebnis zustande kommen. Wie wahrscheinlich ist das eigentlich? (#mathe-gk)</p>
<p>Aber die absoluten Höhepunkte waren die Argumente der Ergebnisgegner. Um mal ein Beispiele zu nennen:<br />
- „Jaa das Ergebnis kann ja gar nicht richtig sein, weil nur die Internatler (sic!) das so wollten.&#8221; &#8211; Klar, wir sind ja auch die Mehrheit der Klasse. Sieht man ja.</p>
<p>- „Jaa lasst einfach nochmal abstimmen. Das siegreiche Motto ist ja nicht so toll.&#8221; &#8211; Siehe oben.</p>
<p>Bitte kneif mich mal einer, aber hatten wir nicht eine <strong>d-e-m-o-k-r-a-t-i-s-c-h-e</strong> Abstimmung? Demokratie? Alle haben das gleiche Stimmrecht? Das Ergebnis repräsentatiert den Mehrheitswunsch? Ach nein, hab mich wohl vertan.<br />
Hieß wohl eher #Demokratur. Einfach das eigene Ziel ohne Rücksicht auf Verluste durchboxen, wenn nötig auch mit mehreren Versuchen, die Anderen werden es schon irgendwie schlucken. Hm, ich glaub das hat ein Österreicher mal im großen Rahmen abgezogen. Wie hieß der noch gleich &#8230;</p>
<p>Wie auch immer, jetzt haben wir ja ein Motto. Von der Mehrheit (?!) gewählt.<br />
Mal gucken wie sich die ultra-imba-mega-Abizeitung dazu ein Konzept ausdenken will.<br />
Vom Gesamtkonzept ganz zu schweigen.</p>
<p>Wenigstens wurden Rabinson und Ikea verbannt. Sieg auf ganzer Linie. Niederlage in der Nachspielzeit.</p>
<p>Zerreißt euch&#8217;s Maul.</p>
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		<title>Frieden.</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 16:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben als Ganzes ist eine seltsame Institution. Ich bin mir nicht sicher, was ihre Aufgabe ist, ich weiß nicht, wie das Verhältnis von Gewinn und Verlust am Ende sein wird, ich weiß nicht einmal, wer in der Chefetage sitzt. Das Leben hat eine helle und eine dunkle Seite, ein Yin und Yang, Tag und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben als Ganzes ist eine seltsame Institution. Ich bin mir nicht sicher, was ihre Aufgabe ist, ich weiß nicht, wie das Verhältnis von Gewinn und Verlust am Ende sein wird, ich weiß nicht einmal, wer in der Chefetage sitzt. Das Leben hat eine helle und eine dunkle Seite, ein Yin und Yang, Tag und Nacht, Licht und Schatten.</p>
<p>Die Lichtseite kann so schön sein. De facto IST sie so schön. Ihr kennt diese Tage: die Sonne lacht ihr schönstes Lächeln, man zollt ihr mit einem Zucken der Mundwinkel Tribut,  summt, pfeift, singt die Lieder mit, die einem so aus dem Kopfhörer zuwinken. Ein goldener Faden durchzieht die Ströme der Gedanken, ein Funkeln glimmt an der Peripherie des Seins, nie wirklich weg.</p>
<p>Absurditäten, Banalitäten, irgendetwas nichtiges ist es meist, was den Stein ins Rollen bringt. Eine kleine Brise Zwietracht, ein Stückchen Neid, ein Windzug nur, ein Sandkorn. Die Welt steht nicht still, und folgerichtig wird aus dem Windzug ein Orkan, aus dem Sandkorn ein Sandsturm.  Hämisches Gekicher klingt aus ihm, dem Sturm oder Orkan, während er die Mauern des Glücks umwandert um den Glücklichen in seinen Grundfesten zu erschüttern.</p>
<p>Ich denke, oh Wunder, wieder viel nach in letzter Zeit. Warum Dinge passieren, weshalb die Welt so ist, wie sie ist und warum mir widerfährt, was mir nunmal widerfährt. Ich habe meine Ziele für den Tag wohl nie so selbstlos gesteckt, wie ich es in letzter Zeit getan habe, und trotzdem wird die Welt nicht einfacher.</p>
<p>Ich gebe zwischenmenschlich jeden Tag mein Bestes, helfe Freunden, will nur, dass dieser eine Mensch glücklich ist,  lächelt, mit einem Funkeln in den Augen. Ernüchterung in konzentrierter Form macht sich breit, wenn dann wieder irgendetwas, worauf man keinen Einfluß hat, die Idylle zerstört, die man sich im Schweiße seines Angesichts aufgebaut hat.</p>
<p>Wisst ihr was? Es ist nicht fair, aber ich habe aufgehört, im Leben die Fairness zu suchen, zumal das Leben dann doch die nette Eigenschaft hat, mir diese Mühe zu ersparen.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob ich recht habe, wenn ich sage, was ich sage, und dennoch tue ich es, weil ich überzeugt davon bin. Aber: ich werde weitermachen, in der Überzeugung, dass es richtig ist. In der Überzeugung, dass die Worte, die Dinge, all diese Sachen, die so erniedrigend und niederschlagend sind der Preis sind, den ich zahlen muss, um dann, eines schönen Tages, endlich zu finden, was ich schon so lange suche.</p>
<p>Frieden.</p>
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		<title>#Zensursula</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 08:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[BlogTopic]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Zensursula. Es gibt jetzt also einen Hype um die ePetition im Bundestag-Forum. 50.000 Unterschriften müssen erreicht werden. Aktuell sind es ca. 42500. Prognosen sagen voraus, dass die magische Zahl von 50.000 noch heute abend erreicht wird. Zu verfolgen ist das ganze unter Twitter #50000 und #Zensursula. Ich kann nur dazu aufrufen, dass alle mitunterschreiben. Bundestag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zensursula.</p>
<p>Es gibt jetzt also einen Hype um die ePetition im Bundestag-Forum. 50.000 Unterschriften müssen erreicht werden. Aktuell sind es ca. 42500. Prognosen sagen voraus, dass die magische Zahl von 50.000 noch heute abend erreicht wird. Zu verfolgen ist das ganze unter Twitter #50000 und #Zensursula.<br />
Ich kann nur dazu aufrufen, dass alle mitunterschreiben. <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Bundestag &#8211; ePetition</a><br />
Hier noch ein <a href="http://www.hostblogger.de/blog/archives/3925-Petition-gegen-den-Zensur-Wahnsinn-3.html">Graph zur Petition</a>.</p>
<p>Auf diesem Blog ist nun 5 Wochen nichts passiert, es waren Ferien.<br />
Ich bin mittlerweile bei Twitter angemeldet.</p>
<p>Was gibts noch? Ich werde wieder aktiver im Blog, hoffe ich.</p>
<p>Demnächst gibt es noch News zum Projekt 1,0.</p>
<p>Meine Website wird auch demnächst mal geupdatet, ein wenig Geduld.</p>
<p>Auch zum Projekt 52 wird es hoffentlich demnächst mal etwas geben.</p>
<p>Bis dann.</p>
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		<title>Mein Herz schlägt höher.</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 17:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Es schlägt gerade. Jede Sekunde. Immer ein Stück höher. Was sind das für Ferien, warum bin ich so glücklich. Sind meine schrecklichen Wintergefühle endlich vorbei? Diese schlechte Laune und das ständige Zweifeln, diese Fragen &#8216;Wozu?&#8217;? Ich hoffe es doch, ich kämpfe dagegen an. Ich bin glücklich. Und das sage ich total unbefangen. Ich bin so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es schlägt gerade. Jede Sekunde. Immer ein Stück höher.</p>
<p>Was sind das für Ferien, warum bin ich so glücklich. Sind meine schrecklichen Wintergefühle endlich vorbei? Diese schlechte Laune und das ständige Zweifeln, diese Fragen &#8216;Wozu?&#8217;? Ich hoffe es doch, ich kämpfe dagegen an. Ich bin glücklich. Und das sage ich total unbefangen. Ich bin so locker und glücklich wie seit langem nicht mehr. Wie seit Ewigkeiten nicht mehr.</p>
<p>Instant-Messaging-Gespräche sind zwar immer nur bedingt als richtige Gespräche zu betrachten, aber ich glaube, dieses eine zählt zum Beispiel. Denn, Marco und ich, wir müssen unsere allabendliche Internatsunterhaltung ja irgendwie &#8216;nachholen&#8217;. Jedenfalls schrieben wir uns gestern kurz. Nachdem er aus dem Urlaub zurück ist. Er ist wohl glücklich. Ich auch. Das ist wunderbar. Wir redeten über dies und das. Über iPod touchs und Apps für diese. Und, wir redeten über <i>Das</i>. Und, die Argumentation endete mit einem Satz.</p>
<p><i>Scheiß auf Liebe. Nennen wir es Sehnsucht.</i></p>
<p>Optional ist ein &#8216;<3&#8242; am Ende.<br />
Ferien. Sie sind wunderbar. Ich habe unvernünftigerweise viel Geld ausgegeben, aber ich gönne mir ja sonst nichts. Oder so. Jetzt habe ich einen iPod touch. Mein iPod classic ist mittlerweile verkauft. Ein wunderbares Spielzeug. Vor allem, um, wenn ich am Alex stehe, mal wieder auf Marie warte, die zu spät ist, sich die Zeit zu vertreiben. Im Übrigen, mag komisch klingen, aber Musik kann man damit auch hören.<br />
Apropos Musik. Wie lange ist es her, dass ich ein Album gekauft habe. Also nicht iTunes, ich meine wirklich CD. Ich weiß es nicht. Mir fällt nichtmal eine CD ein. Jedenfalls habe ich es getan. Und sie ist gut.<br />
Dienstag. Ein Tag, der hätte kaum besser sein können. Was war? Ich war in Berlin. Ich habe einen iPod touch gekauft. Danach habe ich mich am Alex mit der (zu spät kommenden) Marie getroffen. Was haben wir gemacht? Einen unglaublich leckeren Starbucks-Capucchino genossen. Und geredet. Viel geredet. Gelacht. Es war unglaublich schön. Ich war glücklich. Richtig glücklich. Mich durchfloss dieses komplette Zufriedenheitsgefühl. Keine Sorgen, einfach nur in den Himmel schauen und lächeln. Dieses Gefühl. Es ist herrlich. Ich habe es so sehr genossen. Ich wollte es festhalten. Ich wollte sie festhalten. Sie nicht gehen lassen.<br />
Ich genoss jede Sekunde Berlin. Jedes Ruckeln der U- und S-Bahn und der Tram. Jeden Sonnenstrahl. Jede Lichtreflektion der Spree. Alles. Ich genoss es. Und ich bin mir sicher. Ich liebe Berlin. Ich drehe mich um Berlin. Das ist ein göttliches Gefühl. Zuhause sein.<br />
Dann kam Freitag. Mittwoch und Donnerstag gab es nicht. Sie waren nicht da. Sie stellten sich lediglich aus Pflicht zwischen Dienstag und Freitag.<br />
Der Freitag wurde noch besser. Ich wartete etwas länger auf Marie, aber was soll&#8217;s. Friedrichshain. Park. War das schön. Mir fallen keine Worte ein. Ich spule in meinem Kopf immer hin und her. Vor, zurück.<br />
Wir sind ins Kino gegangen. &#8216;Slumdog Millionär&#8217;. Ein recht guter Film. Was ich auch erwartete. 8 Oscars werfen einen Schatten voraus. Der Film war gut. Das Ende gefiel mir nicht ganz. Da kamen die Bollywood-Wurzeln stark zum Vorschein, und irgendwie endeten alle Handlungsstränge am Ende. Das finde ich schade. Aber dennoch empfehlenswert.<br />
Schaut ihn euch an. Am besten mit jemandem wie Marie. :D<br />
Ich bin glücklich. Und ich bin mir sicher. Diese Ferien werden mich nicht im Stich lassen. Es wird nicht schlechter. Ich bin mir ziemlich sicher.<br />
Achja, und &#8216;Danke Marie!&#8217;.</p>
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		<title>[GASTBLOG] Heute</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 15:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EmoBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Gestern Heute Morgen war und Morgen Heute Gestern, gibt es denn Heute nicht doppelt. Und lebt ein Optimist nicht im Heute von Morgen und der Pessimist nicht im Heute von Gestern. Und wenn ich Heute lebe kommt dann Morgen oder Gestern. Wird Heute gleich Morgen oder gleich Gestern sein wenn ich nichts tue verändert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<p>Wenn Gestern Heute Morgen war und Morgen Heute Gestern, gibt es denn Heute nicht doppelt. Und lebt ein Optimist nicht im Heute von Morgen und der Pessimist nicht im Heute von Gestern. Und wenn ich Heute lebe kommt dann Morgen oder Gestern. Wird Heute gleich Morgen oder gleich Gestern sein wenn ich nichts tue verändert sich das Leben von Heute auf Morgen. Hat sich das Leben verändert? Von Gestern zu Heute. Und hab ich nicht ein Tag bis Morgen verloren, wenn ich im Heute von Gestern leben und ist es nicht andersrum analog? Wenn nicht Heute wann sollte sich dann vielleicht etwas verändern: Morgen oder Gestern? Wenn man aus der Vergangenheit lernt ist der deprimierte Pessimist gebildeter? Oder lebt der Optimist im Heute von Morgen, doch er hat Gestern auch gelebt? Und hat es im Gestern von Morgen auch getan? Wenn es Heute doppelt gibt, kann ich dann nicht auch einmal betrübt und einmal heiter sein. An einem Tag! Vielleicht! Aber wenn ich sage, dass es Heute doppelt gibt, sind Heute dennoch nicht zwei Tage. Kann ich nicht auch Heute leben und Morgen Heute anders sehen? Und wenn Morgen Heute anders ist, kann ich dann aus Heute noch nutzen ziehen? Also? Naja, getan ist getan und nicht tun ist verloren, also leb ich am besten im Heute von Gestern, von Morgen und vom Hier und Jetzt.</p>
<p style="text-align: left;">Ich möchte dazu mal kein weiteres Kommentar abgeben.</p>
<p>Also Hi Ihr&#8230; jetzt zum ersten Mal auf der Bildfläche,</p>
<p style="text-align: left;">Jan</p>
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		<item>
		<title>Frühling.</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 15:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man durch die Straßen läuft, merkt man es deutlich: die Welt atmet auf, der Winter ist überstanden. Blumen beginnen zu blühen, die Sonne erhellt die Welt und unsere Gemüter gleichermaßen. Alles scheint so gut, so richtig. Etwas, das vor unbestimmter Zeit in mir zerbrochen ist, wächst zusammen. Ganz langsam, ganz sanft. Das Gefühl, Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man durch die Straßen läuft, merkt man es deutlich: die Welt atmet auf, der Winter ist überstanden. Blumen beginnen zu blühen, die Sonne erhellt die Welt und unsere Gemüter gleichermaßen. Alles scheint so gut, so richtig. Etwas, das vor unbestimmter Zeit in mir zerbrochen ist, wächst zusammen. Ganz langsam, ganz sanft.</p>
<p>Das Gefühl, Teil eines so großen Wunders wie unserer Welt zu sein, überwältigt mich heute. Ich höre Tomte, und ich weiß, dass sie recht haben mit dem, was sie singen. Mein Gott, ist das Leben schön. Ich sitze im Zug, auf dem Weg zum Fortissimo, schaue aus dem Fenster und lächele ob der Sonne, die mir die Nase kitzelt. Ich liebe das Leben.</p>
<p>Eigentlich ist es seltsam, wenn man in Betracht zieht, was mir &#8211; erneut &#8211; passiert ist. Komischerweise erfüllt mich trotz der Ereignisse mit Lydi eine tiefe innere Ruhe. Vielleicht, weil ich erkannt habe, dass sie nicht Mensch genug ist, um Gedanken im Zusammenhang mit ihr zu verschwenden.</p>
<p>Wenn ich mir die letzten Tage so ansehe, dann beginne ich zu glauben, dass es Heilung gibt. Und Bestimmung. Es hat so sein sollen. Müssen. Die unerklärliche Magie einer Berührung, der eine Blick, der so viel mehr sagt, als Worte es vermögen. Das scheue Lächeln, das alle Sprachbarrieren bricht. Es sagt: Ich werde dich vermissen. Und: es ist Frühling.</p>
<p>Für jemanden, der nicht eine ganz ähnliche Erfahrung gemacht hat, muss diese Situation absurd wirken, und auf eine wunderbare Art und Weise ist sie das auch. Doch nach einigen seltsamen Kommentaren und feindlichen Blicken beim Fortissimo muss ich doch ernsthaft darüber nachdenken, was zur Hölle die Bewohner dieser Welt für Problemchen und Sorgen haben. Jeden Samstag besoffen im Club chillen, alle 3 Wochen einen anderen abschleppen, aber auf ein Mal päpstlicher sein als der Papst selbst. Aber na gut, warum das Ganze nicht als Kompliment sehen? Muss ja furchtbar aufregend sein, mein Leben, wenn es bei vereinzelten Menschlein zum Gesprächsthema #1 des Abends avanciert. Glücklicherweise bin ich alte Egosau Narziss genug, um die Situation eher belustigt zu genießen, als mich großartig darüber zu ärgern.</p>
<p>Es ist 5:25 Uhr, wir stehen am Bahnhof, die Lider gefangen zwischen Kaffee und Schlaf, unentschlossen, ob sie sich schließen sollen oder nicht. Die Müdigkeit tötet mich, gibt mir aber wenigstens das Gefühl, mich in einer realen Welt zu befinden. Ich habe so viel zu sagen, doch Müdigkeit, fehlende Privatssphäre und die schlichte Tatsache, dass ich nicht weiß, wie, halten mich davon ab.</p>
<p>Wir schauen uns in die Augen und beenden unsere gemeinsame Zeit, wie wir sie begonnen haben und wie alle gemeinsamen Zeiten beendet werden sollten: in Frieden und mit einem Versprechen, dass die Zunge nie verlässt, die Augen aber trotzdem erreicht. Es bedeutet, was es bedeuten muss, um die nächsten Monate zu überstehen.</p>
<p>Zuhause angekommen rieche ich an meinem Shirt. Es riecht nach Vanille, Sehnsucht und Pathos. Nach einem Land, in dem Väter Köche sind und nach Komplimenten. Nach einer neuen Erfahrung und grünen Augen. Nach Frühling.</p>
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		<title>Ferien kombiniert mit Faulheit, glücklich sein, und schönem Wetter</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BlogTopic]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wunderbar. Ich bin mal wieder hier auf dem Blog gelandet, und mir fiel auf&#8230; Warte mal, Marco und ich, wir sind ganz schön faul. Wir schreiben nicht. Das Problem liegt schon im Namen. Puschkinstrasse. Wo sind wir? Genau. Da nicht. Denn meistens bloggen wir, wenn wir dort sind. Ich denke auch, dass sich das bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbar.</p>
<p>Ich bin mal wieder hier auf dem Blog gelandet, und mir fiel auf&#8230; Warte mal, Marco und ich, wir sind ganz schön faul. Wir schreiben nicht. Das Problem liegt schon im Namen. Puschkinstrasse. Wo sind wir? Genau. Da nicht. Denn meistens bloggen wir, wenn wir dort sind.</p>
<p>Ich denke auch, dass sich das bei mir nicht groß ändern wird, mit dem Schreiben.</p>
<p>Also meine Ferien sind bisher wunderbar, nahezu perfekt. iPod touch seit gestern, Prinz Porno Album seit heute. Gutes Wetter&#8230;</p>
<p>Meine Hauptbeschäftigungen werden in diesen Ferien wohl sein:</p>
<p>Fotos machen, bearbeiten, etc.</p>
<p>Chillen, Feiern, Gute Laune haben, glücklich sein.</p>
<p>Mehr fällt mir nicht ein. Doch, demnächst wird unter marvin-schuld.de ein neues Design zu finden sein. Zwecks Relaunch.</p>
<p>Ich wünsche euch auch schöne Ferien! :D</p>
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