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	<title>Puschkinstrasse.Blog</title>
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	<description>Ein ziemliches 'normales' Internat!</description>
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		<title>[Rede] Unser Handeln &#8211; unsere Zukunft. Eine Rede über die Auswirkungen des indirekten Nichthandelns.</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 09:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der folgende Text ist für den Deutschunterricht zweier mir sehr lieber Menschen von mir verfasst worden. Ich dachte mir, dass die Rede vielleicht ganz gut hier reinpasst; erwartet aber keinen &#8216;normalen&#8217; Blog. Ist halt eine Rede.
Unser Handeln &#8211; unsere Zukunft. Eine Rede über die Auswirkungen des indirekten Nichthandelns.
 
Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,
hattet ihr schon mal die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Text ist für den Deutschunterricht zweier mir sehr lieber Menschen von mir verfasst worden. Ich dachte mir, dass die Rede vielleicht ganz gut hier reinpasst; erwartet aber keinen &#8216;normalen&#8217; Blog. Ist halt eine Rede.</p>
<p><strong>Unser Handeln &#8211; unsere Zukunft. Eine Rede über die Auswirkungen des indirekten Nichthandelns.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler,</p>
<p>hattet ihr schon mal die Möglichkeit, Bungeejumping zu machen? Einen Ferrari zu fahren? Eurem Lieblingsprominenten die Hand zu schütteln?</p>
<p> Die meisten von euch waren vermutlich noch nie in einer vergleichbaren Situation &#8211; verständlicherweise. Wann ergibt sich denn schon die Gelegenheit, derart spannende und seltene Dinge zu tun? Nicht allzu oft, werdet ihr vielleicht sagen. Aber warum ist das eigentlich so? In meiner Rede möchte ich euch einen Erklärungsansatz aufzeigen.</p>
<p> Wer kennt das nicht? Es ist ein beliebiger Nachmittag in der Woche, eure beste Freundin oder euer bester Freund lädt euch dazu ein, in der Stadt etwas shoppen zu gehen, ein Eis zu essen, einfach im Park zu sitzen und etwas zu chillen. Klar habt ihr Lust, etwas zu unternehmen &#8211; dummerweise steht am nächsten Tag eine Mathematik-Klausur an. Jetzt ist guter Rat teuer &#8211; verpasst ihr die Gelegenheit, etwas wertvolle Zeit mit einer wichtigen Person zu verbringen oder riskiert ihr es, eine Klausur in den Sand zu setzen?  </p>
<p> Eine Entscheidung steht an &#8211; ihr handelt. In dieser Situation ist es egal, wofür ihr euch entscheidet &#8211; euer Handeln impliziert automatisch das Nichtnutzen einer &#8211; oder in diesem Beispiel nur der &#8211; anderen Option. Entscheidet ihr euch dafür, zu lernen, verpasst ihr die Gelegenheit, eurer Freundin oder eurem Freund davon abzuraten, sich mit der Person zu treffen, die sie im Internet-Chat bei Jappy kennengelernt hat. Geht ihr mit eurer Freundin oder eurem Freund aus, schreibt ihr eine 5- in der Klausur und müsst deswegen die elfte Klasse wiederholen. Ich wiederhole mich gerne &#8211; eine Entscheidung steht an &#8211; doch woher nehmen, und nicht stehlen?</p>
<p> Es ist, wie ich finde, ein interessanter Gedanke: viele Dinge, die uns im Leben widerfahren, sind dadurch induziert, dass wir etwas <span style="text-decoration: underline">NICHT</span> getan haben. Die Dinge, die ich am Anfang erwähnte &#8211; Bungeejumping, Ferrari, Lieblingspromi &#8211; scheinen anfangs etwas überspitzt gewählt. Aber wer weiß denn, ob genau solche Dinge nicht hinter der nächsten Straßenecke warten? Dinge, die uns einen Moment unglaublicher Schönheit schenken, Dinge, die uns eventuell sogar langfristig etwas bringen. Vielleicht bietet sich schon bei den trivialsten Dingen die Möglichkeit, etwas für unsere Zukunft mitzunehmen. Einen guten neuen Freund. Eine Ausbildung. Ein Stückchen Weisheit. Gewonnen dadurch, uns für eine scheinbar triviale Sache entschieden zu haben.</p>
<p> Ist es nicht verrückt? Versuchen wir das ganze doch mal, wissenschaftlich zu betrachten. Zufälligerweise weiß ich, dass ihr alle im Mathematikunterricht schon die Stochastik behandelt habt. Stellt euch alle Entscheidungen, die ihr in eurem Leben schon getroffen habt, mal als Baumdiagramm vor. Fällt euch etwas auf? An jeder Verzweigung, an jedem Abschnitt gibt es eine ungenutzte Abzweigung. Das macht in eurem durchschnittlich schon 17 Jahre langen Leben ein Baumdiagramm, dessen Dimension man sich auf den ersten Blick gar nicht bewusst ist. Stellt euch vor, ihr hättet an der ersten Abzweigung den anderen Weg eingeschlagen. Euer komplettes Handeln, euer jetziges Ich, eure Zukunft wäre anders. Ihr hättet ein komplett anderes Leben geführt &#8211; nicht ein anderes Leben der Marke &#8216;Ich bin in einem anderen Land aufgewachsen, habe reiche Eltern und bin mit 17 ein Hollywoodstar.&#8217; Ein anderes Leben, das sich dadurch auszeichnen würde, dass ihr exakt ALLES in eurem Leben genau anders gemacht hättet, als ihr es jetzt gemacht habt. Ein anderes Baumdiagramm. Andere Entscheidungen. Ein anderes Leben.</p>
<p> Doch zurück zu der eigentlichen Frage: woher nehmen wir denn jetzt unsere Antwort, was zu tun ist?</p>
<p>Die Antwort ist so einfach wie banal &#8211; Nachdenken und vor allem Träumen helfen ungemein dabei, sich für eine Handlung zu entschließen. Macht es bei der nächsten Gelegenheit doch so: ihr wägt alle Vor- und Nachteile einer Entscheidung ganz rational ab &#8211; und entscheidet euch dann ganz bewusst für die andere Möglichkeit. Erdenkt, nein, erspinnt euch die verrücktesten Szenarien, was dann passieren kann, liebe Mitschüler! Und vielleicht &#8211; nur vielleicht &#8211; werdet auch ihr entdecken, dass man aus dem gewohnten Rahmen ausbrechen kann, nein, muss, um sich zu entwickeln.</p>
<p> Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.</p>
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		<title>Abschied.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 22:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wisst ihr, es ist komisch.
Ich sitze hier auf meinem Bett, ich trinke Volvic und höre Coldplay. Ich denke an all die Male, an denen ich die Schule und beinahe alles, was mit ihr zusammenhing, verflucht habe. Denke, daran, wie ich mich fühle, wenn ich mal wieder ohne erkenntlichen Grund einen halben Tag meines Lebens in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wisst ihr, es ist komisch.<br />
Ich sitze hier auf meinem Bett, ich trinke Volvic und höre Coldplay. Ich denke an all die Male, an denen ich die Schule und beinahe alles, was mit ihr zusammenhing, verflucht habe. Denke, daran, wie ich mich fühle, wenn ich mal wieder ohne erkenntlichen Grund einen halben Tag meines Lebens in der Schule verschwende. Etwas ist anders als sonst.</p>
<p>Ich war nie wirklich gern Schüler. Ehrlicherweise sollte ich sagen, dass ich es hasse wie die Pest, mich von Menschen befehligen zu lassen, die ich als leicht dümmlich bis grenzdebil einordne und denen ich auf der Straße normalerweise nicht einmal guten Tag sage. Ich hasste und hasse fast jede Stunde mit einer Passion, die ich selten aufbringe. Nüchtern betrachtet kommt selbst mir das seltsam vor, aber nun gut, so bin ich wohl. Etwas paradox, schon vom Kern auf. Ich werde die Schule als Institution, die Hierarchien schafft, deren Grundlage nicht die Intelligenz, sondern der Fleiß eines Menschen ist, sicher nicht vermissen. Und doch werde ich wehmütig, wenn ich daran denke, sie in einigen Wochen zu verlassen &#8211; für immer. Etwas ist anders als sonst.</p>
<p>Ich war schon immer gern ein Freund. Ehrlicherweise sollte ich sagen, dass ich es liebe, mich mit Menschen umgeben, mit denen mich positive Erinnerungen verbinden. Zeit mit einem Freund zu verbringen, Freundschaft im Allgemeinen ist ein kostbares Geschenk; in den letzten Tagen und Wochen wurde mir diese Tatsache immer mehr ins Bewusstsein gerückt. Sei es, dass man Angst hat, den versprochenen gemeinsamen Abend an der Oder nie mehr zu erleben. Sei es, dass man die leise Gewissheit in einem wächst, dass man keinen Kontakt halten wird. Sei es, dass man fürchtet, sich nie wieder in seinem Leben so sehr wohl zu fühlen, wie es in manchen Situationen mit manchen Menschen nun einmal der Fall ist. Oder sei es, dass man merkt, dass es wahrhaftig echte, tolle, unglaublich wertvolle Freunde gibt. Welche, die einem verzeihen können. Ich weiß nicht, ob man solche Freunde ersetzen kann. Ich weiß nur, dass ICH es nicht will. Ich denke oft und gerne an all die einzigartigen Momente, die mir mein Freundeskreis, jeder einzelne dieser Institution, schon beschert hat. Normalerweise ist das für mich eine Möglichkeit, durchzuatmen. Luft zu holen. Kraft zu schöpfen. Normalerweise ist es schön &#8211; doch heute zieht sich ein kleiner Stich durch meinen Bauch. Etwas ist anders als sonst.</p>
<p>Ich mochte Abschiede nie. Ehrlicherweise sollte ich sagen, dass ich mir im Leben wenig schlimmeres vorstellen kann, als Abschied zu nehmen. Der letzte dramatische Blick in die Augen, die Ungewissheit, wie man die letzten gemeinsamen WochenTageStundenMinutenSekundenAugenblicke zusammen verbringen sollte. Dieser Moment des &#8216;Lebe Wohls&#8217;. Er klingt nach so viel Kitsch, man schlägt sich jedwede Vorstellung dieses Moments im Voraus schnellstens aus dem Kopf, gefolgt von einem imaginären Kopfschütteln und &#8216;tssssss!&#8217;. Und wenn er dann da ist, ist er so… wirklich. Wirklich und wirklich brutal. Ich stelle mir oft vor, wie es sein wird, das letzte Mal &#8216;Lebe wohl&#8217; zu sagen. Schwierig, mit wenig oder viel Worten, sicher ein bisschen peinlich. Kopfschütteln. Tssssss! Ganz verbannen kann ich die Vorstellung jedoch nie. Wie eine Made im Speck macht sie es sich in meinen Hirnwindungen gemütlich. Ich fühle mich infiziert. Etwas ist anders als sonst.</p>
<p>Ich bin an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich sagen kann: ich liebe die Menschen, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Sei es mein wunderbares Mädchen, was viel mehr Worte verdient, als ich hier aufbringen möchte. Seien es meine Geschwister und der Rest meiner Familie. Seien es aber vor Allem auch meine Freunde. Ich kann es einfach nicht fassen, dass all die Dinge, die uns verbinden, all die hirnrissigen Aktionen, bald Geschichte sind, Erinnerungen an ein Kapitel meines Lebens, dem ich so viel Hingabe widmete, was ich doch während es aufgeschlagen war, ständig verfluchte und welches mir jetzt, wo die letzten Seiten beschrieben werden, bereits fehlt. Ich bin nicht &#8211; noch nicht &#8211; bereit, all diese Dinge aufzugeben. Ich klammere mich an Musik wie an einem Strohhalm, an den letzten Wochen wie an einem Seil, an aufgesetztem Lächeln und übertriebenen Witzen wie an einer Leiter. Ich habe Angst, im nächsten Kapitel keine Akteure zu entdecken, die mir gefallen. Meinen Text zu vergessen. Ich habe Angst, zu versagen.</p>
<p>Lasst mich euch sagen, was anders ist als sonst: zum ersten Mal seit Jahren bin ich bereit zu sagen: &#8216;Ich bin absolut zufrieden mit meinem Leben.&#8217; Wirklich, wirklich glücklich. From the bottom of my heart.<br />
Warum nur, warum muss all das jetzt enden?<br />
Vielleicht, weil es ein Ende haben muss, um es in guter Erinnerung zu wahren. In Ehren. Vielleicht, weil wir uns alle auf eine Reise begeben, deren wahres Ziel noch ungewiss ist, seit so vielen Jahrtausenden schon. Vielleicht weil einer von uns derjenige sein wird, der dort ankommt, an diesem Ziel. Dieses Leben ist etwas verrücktes. Vielleicht müssen wir einfach nur raus und es leben, ganz ohne Angst und Zweifel. Vielleicht gehören sie, Angst und Zweifel, aber auch dazu, so wie diese unbändige Trauer, die mich manchmal umfängt, wenn ich zurückdenke. Ich weiß es nicht genau, aber eins weiß ich genau: wir alle müssen zumindest versuchen, jenes verrückte Leben voll ungelöster Rätsel einfach zu nutzen, jeder so, wie er es kann.</p>
<p>Ach, eins weiß ich noch. Ihr werdet mir fehlen, Freunde. Der hier ist für euch.</p>
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		<title>Frohe Weihnachten, einen Guten Rutsch, &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 14:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es neigt sich also ein weiteres Jahr dem Ende zu und wir schauen seelenruhig zu und genießen es &#8211; hoffentlich.
Ich persönlich freue mich irgendwie, dass dieses Jahr nahezu vorbei ist. Dass 2010 vor der Tür steht. Ein neues Jahr. Das neues Glück bringen kann. Kann!
Es gibt uns einfach eine neue Möglichkeit, neuen Anlauf zu nehmen.
Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es neigt sich also ein weiteres Jahr dem Ende zu und wir schauen seelenruhig zu und genießen es &#8211; hoffentlich.<br />
Ich persönlich freue mich irgendwie, dass dieses Jahr nahezu vorbei ist. Dass 2010 vor der Tür steht. Ein neues Jahr. Das neues Glück bringen kann. Kann!<br />
Es gibt uns einfach eine neue Möglichkeit, neuen Anlauf zu nehmen.<br />
Doch bevor uns dieses Jahr all die neuen Möglichkeiten bietet, steht noch Weihnachten vor der Tür.<br />
Nun, Weihnachten ist für mich dieses Jahr anders. Ich verbringe die Weihnachtstage nicht in Bad Freienwalde, Berlin oder Frankfurt. Ich verbringe sie im Rheinland. Dort, wo ich das erste Mal schneebedeckte Weinberge sah. Dort, wo ich bei -19°C auf dem Flughafen ankam. Man war das kalt!<br />
Am 28. Dezember geht&#8217;s zurück. Sylvester wird wieder viel näher an der Heimat gefeiert. Bei Adrian. Darauf freue ich mich. Sehr. Mit all den Leuten, die ich über Weihnachten nicht sehen werde. Mit denen es dann ins neue Jahr geht. So hoffe ich doch.</p>
<p>In ein Jahr, das uns &#8211; beziehungsweise den meisten &#8211; einiges an Herausforderungen entgegenstellt.<br />
Da wäre das Abi, die Bewerbungen an den Unis, das Ausziehen&#8230; Und Wiedereinziehen, eventuell in WGs mit den alten Freunden&#8230; Es stehen wohl viele Abschiede bevor, doch wir werden wohl alle auch viele neue Leute kennen lernen&#8230; In den Städten, in die es uns führt, an den Unis und Hochschulen, an denen wir lernen werden. In den Wohnungen, in denen wir hausen werden&#8230; Aber auch auf den Partys, die wir feiern werden.<br />
Es wird also viel Neues geben. Sehr viel.<br />
Es wird uns zeigen, ob es sich gelohnt hat, die letzten 12, 13 Jahre die Schulbank zu drücken&#8230; Zu lernen, oder nicht zu lernen&#8230; Genug Schlaf zu haben&#8230; Nüchtern zur Schule zu erscheinen. Ach je. Vor allem wir Internatler haben doch eine Menge erlebt. Wobei das meiste doch echt lustig war!</p>
<p>Ich freue mich also auf ein neues Jahr. 2010. Mit euch zusammen. Uuund, auch kurz danach mit euch zusammen, in einem neuen Lebensjahr.<br />
Es wird wohl eine Party geben. In Frankfurt. Wann, Wo und mit wem, werde ich noch bekanntgeben!</p>
<p>Na dann. Ich wünsche euch heute ein frohes Fest, schöne anschließende Feiertage, dann einen guten Rutsch ins Neue &#8211; betrinkt euch nicht ;) &#8211; und dann, werden wir uns wohl alle in einem neuen Jahr wiedersehen!</p>
<p>Liebste Grüße und viel Spaß.</p>
<p>Marvin.</p>
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		<title>Umzug?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie es aussieht, kann es nun also passieren, dass wir umziehen. Wer ist &#8220;wir&#8221;? Die Internatler. Sprich die 13.-Klässler. Wir hatten am Dienstag einen Besichtigungstermin und haben uns zu 7 die mögliche Wohnung angesehen. Absoluter Vorteil: direkt neben der Schule gelegen. Deshalb würden aus den 20 Minuten Fuß- beziehungsweise Bahnweg 3 Minuten Fußweg. Das wäre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie es aussieht, kann es nun also passieren, dass wir umziehen. Wer ist &#8220;wir&#8221;? Die Internatler. Sprich die 13.-Klässler. Wir hatten am Dienstag einen Besichtigungstermin und haben uns zu 7 die mögliche Wohnung angesehen. Absoluter Vorteil: direkt neben der Schule gelegen. Deshalb würden aus den 20 Minuten Fuß- beziehungsweise Bahnweg 3 Minuten Fußweg. Das wäre der größte Vorteil. Der Tag wäre so gut wie eine Stunde länger. Real ist auch nicht weit weg, wenn es um die Versorgung geht. Man kann in den Freistunden einfach mal schlafen gehen. Wir können am Wochenende mal in Frankfurt (Oder) bleiben. Wir haben eine eigene Küche, 3 Duschen und so weiter.</p>
<p>Aber was heißt das für Puschkinstrasse.Blog? Nunja, Puschkinstrasse haut dann nicht mehr ganz hin, aber mittlerweile ist der Blog über 1 Jahr alt. Und wirklichen Charme hat er doch nur mit der Bezeichnung Puschkinstrasse.Blog, oder? Und Fakt ist ja wohl auch, dass &#8216;Puschkinstrasse&#8217; ein Ausdruck für unsere Lebensform ist. Und die wird sich nicht großartig ändern. Achja, doch, die Internetanbindung würde sich ändern. Aber nur zum Positiven. Glücklicherweise.</p>
<p>Es wäre wohl sehr praktisch für uns, wenn wir umziehen könnten. Dazu müssen wir aber erstmal aus dem Internat hinaus. Sprich, wir müssen kündigen. Da es aber ein Jahresvertrag ist, könnte das schwer werden. Wer Vorschläge hat, gern in die Kommentare.</p>
<p>Und wie wir die 9 Internatler auf die (vorerst) 6 Zimmer aufteilen, wissen wir auch noch nicht genau. Auch Preise wissen wir noch nicht, doch, es wird vermutlich sogar noch günstiger als das Internat. Und das bei besseren Verhältnissen. Das klingt doch gut, oder?<br />
____</p>
<p>Ich hoffe,  dass nach der jährlichen Sommerpause der Blog wieder aktiv wird, und wir euch nun wieder viele lustige, interessante und vor allem lesenswerte Blogs präsentieren können. Ich verweise auch nocheinmal auf meinen eigenen Blog, <a href="http://www.marvin-schuld.de/">www.marvin-schuld.de</a>, auf dem ich private, wie auch allgemeine Themen anspreche, die ich nicht unbedingt mit dem Puschkinstrasse.Blog in Verbindung bringe. Ich freue mich allerdings auch wieder auf viele neue Gastblogs!</p>
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		<title>Beobachtungen der Welt. Eine Neuerung.</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 14:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist ein neuer Abschnitt auf Puschkinstrasse.de, eine Serie, die ich offline schon eine ganze Weile betreibe, zu deren Veröffentlichung ich mich allerdings noch nicht hinreißen lassen konnte.
Aufmerksame Beobachter werden vielleicht bemerkt haben, dass ich in jedem Blog eigentlich nur meine Sicht auf die Welt darstelle, versuche, zu erklären, was ich wie sehe und warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist ein neuer Abschnitt auf Puschkinstrasse.de, eine Serie, die ich offline schon eine ganze Weile betreibe, zu deren Veröffentlichung ich mich allerdings noch nicht hinreißen lassen konnte.</p>
<p>Aufmerksame Beobachter werden vielleicht bemerkt haben, dass ich in jedem Blog eigentlich nur meine Sicht auf die Welt darstelle, versuche, zu erklären, was ich wie sehe und warum empfinde. So neu erscheint eine &#8216;Beobachtung der Welt&#8217; also nicht. Diese, ich nenne es mal Serie, ist jedoch ein wenig anders. Ich beschäftige mich mit alltäglichen Phänomenen, Dingen wie dem Rauchen, mit Hüten, der Flußrichtung eines Flusses, solchen Sachen. Ich will euch zeigen, wie ich die Welt sehe, wenn ich mir die Zeit nehme, hinzusehen. Wirklich hinzusehen. Was euch erwartet ist also eine Beschreibung von Dingen, die ihr so hoffentlich noch nie gelesen habt, und die euch ein wenig die Augen öffnen soll für die kleinen Wunder des großen Wunders.<br />
Beginnen werde ich wahrscheinlich Dienstag oder Mittwoch, sofort, nachdem ich entschieden habe, welcher Teil zuerst das Licht der Welt erblicken darf.<br />
Ich freue mich auf viele Kommentare eurerseits.<br />
Euer Marco.</p>
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		<item>
		<title>[GASTBLOG] Massacre.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 17:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internat]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[demokratur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Mir bleibt das sonst so leichtfertig herausrutschende, ironische Lachen einfach im Halse stecken.
Ich bin eigentlich ziemlich stolz darauf, mit solch wunderbaren Menschen in einer Generation aufgewachsen zu sein, mit ihnen tolle Dinge erlebt zu haben, und trotzdem noch sagen zu können, ja, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß schon gar nicht mehr, was ich dazu noch sagen soll. Mir bleibt das sonst so leichtfertig herausrutschende, ironische Lachen einfach im Halse stecken.</p>
<p>Ich bin eigentlich ziemlich stolz darauf, mit solch wunderbaren Menschen in einer Generation aufgewachsen zu sein, mit ihnen tolle Dinge erlebt zu haben, und trotzdem noch sagen zu können, ja, das sind nette Leute!<br />
Aber DAS was heute abgelaufen ist, hat dem Fass echt den Boden rausgehauen.<br />
Selten habe  ich solch eine <strong>egoistische, niederträchtige und rücksichtslose</strong> Ader in euch hochkommen sehen. Selten habe ich mich einsamer gefühlt unter (angeblich) Meinesgleichen.</p>
<p>Das erste was mir eingefallen ist, als das Spektakel seinen Lauf nahm, war: „Hey, Mensch, geht ja zu wie bei unserer Regierung.&#8221; &#8211; Es wird solang diskutiert, bis der der am lautesten Schreit sein Wunschergebnis hat.<br />
Einfach wieder und wieder abstimmen. Irgendwann wird ja schon das „richtige&#8221; Ergebnis zustande kommen. Wie wahrscheinlich ist das eigentlich? (#mathe-gk)</p>
<p>Aber die absoluten Höhepunkte waren die Argumente der Ergebnisgegner. Um mal ein Beispiele zu nennen:<br />
- „Jaa das Ergebnis kann ja gar nicht richtig sein, weil nur die Internatler (sic!) das so wollten.&#8221; &#8211; Klar, wir sind ja auch die Mehrheit der Klasse. Sieht man ja.</p>
<p>- „Jaa lasst einfach nochmal abstimmen. Das siegreiche Motto ist ja nicht so toll.&#8221; &#8211; Siehe oben.</p>
<p>Bitte kneif mich mal einer, aber hatten wir nicht eine <strong>d-e-m-o-k-r-a-t-i-s-c-h-e</strong> Abstimmung? Demokratie? Alle haben das gleiche Stimmrecht? Das Ergebnis repräsentatiert den Mehrheitswunsch? Ach nein, hab mich wohl vertan.<br />
Hieß wohl eher #Demokratur. Einfach das eigene Ziel ohne Rücksicht auf Verluste durchboxen, wenn nötig auch mit mehreren Versuchen, die Anderen werden es schon irgendwie schlucken. Hm, ich glaub das hat ein Österreicher mal im großen Rahmen abgezogen. Wie hieß der noch gleich &#8230;</p>
<p>Wie auch immer, jetzt haben wir ja ein Motto. Von der Mehrheit (?!) gewählt.<br />
Mal gucken wie sich die ultra-imba-mega-Abizeitung dazu ein Konzept ausdenken will.<br />
Vom Gesamtkonzept ganz zu schweigen.</p>
<p>Wenigstens wurden Rabinson und Ikea verbannt. Sieg auf ganzer Linie. Niederlage in der Nachspielzeit.</p>
<p>Zerreißt euch&#8217;s Maul.</p>
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		<title>Frieden.</title>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 16:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben als Ganzes ist eine seltsame Institution. Ich bin mir nicht sicher, was ihre Aufgabe ist, ich weiß nicht, wie das Verhältnis von Gewinn und Verlust am Ende sein wird, ich weiß nicht einmal, wer in der Chefetage sitzt. Das Leben hat eine helle und eine dunkle Seite, ein Yin und Yang, Tag und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben als Ganzes ist eine seltsame Institution. Ich bin mir nicht sicher, was ihre Aufgabe ist, ich weiß nicht, wie das Verhältnis von Gewinn und Verlust am Ende sein wird, ich weiß nicht einmal, wer in der Chefetage sitzt. Das Leben hat eine helle und eine dunkle Seite, ein Yin und Yang, Tag und Nacht, Licht und Schatten.</p>
<p>Die Lichtseite kann so schön sein. De facto IST sie so schön. Ihr kennt diese Tage: die Sonne lacht ihr schönstes Lächeln, man zollt ihr mit einem Zucken der Mundwinkel Tribut,  summt, pfeift, singt die Lieder mit, die einem so aus dem Kopfhörer zuwinken. Ein goldener Faden durchzieht die Ströme der Gedanken, ein Funkeln glimmt an der Peripherie des Seins, nie wirklich weg.</p>
<p>Absurditäten, Banalitäten, irgendetwas nichtiges ist es meist, was den Stein ins Rollen bringt. Eine kleine Brise Zwietracht, ein Stückchen Neid, ein Windzug nur, ein Sandkorn. Die Welt steht nicht still, und folgerichtig wird aus dem Windzug ein Orkan, aus dem Sandkorn ein Sandsturm.  Hämisches Gekicher klingt aus ihm, dem Sturm oder Orkan, während er die Mauern des Glücks umwandert um den Glücklichen in seinen Grundfesten zu erschüttern.</p>
<p>Ich denke, oh Wunder, wieder viel nach in letzter Zeit. Warum Dinge passieren, weshalb die Welt so ist, wie sie ist und warum mir widerfährt, was mir nunmal widerfährt. Ich habe meine Ziele für den Tag wohl nie so selbstlos gesteckt, wie ich es in letzter Zeit getan habe, und trotzdem wird die Welt nicht einfacher.</p>
<p>Ich gebe zwischenmenschlich jeden Tag mein Bestes, helfe Freunden, will nur, dass dieser eine Mensch glücklich ist,  lächelt, mit einem Funkeln in den Augen. Ernüchterung in konzentrierter Form macht sich breit, wenn dann wieder irgendetwas, worauf man keinen Einfluß hat, die Idylle zerstört, die man sich im Schweiße seines Angesichts aufgebaut hat.</p>
<p>Wisst ihr was? Es ist nicht fair, aber ich habe aufgehört, im Leben die Fairness zu suchen, zumal das Leben dann doch die nette Eigenschaft hat, mir diese Mühe zu ersparen.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob ich recht habe, wenn ich sage, was ich sage, und dennoch tue ich es, weil ich überzeugt davon bin. Aber: ich werde weitermachen, in der Überzeugung, dass es richtig ist. In der Überzeugung, dass die Worte, die Dinge, all diese Sachen, die so erniedrigend und niederschlagend sind der Preis sind, den ich zahlen muss, um dann, eines schönen Tages, endlich zu finden, was ich schon so lange suche.</p>
<p>Frieden.</p>
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		<title>#Zensursula</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 08:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Headline]]></category>
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		<description><![CDATA[Zensursula.
Es gibt jetzt also einen Hype um die ePetition im Bundestag-Forum. 50.000 Unterschriften müssen erreicht werden. Aktuell sind es ca. 42500. Prognosen sagen voraus, dass die magische Zahl von 50.000 noch heute abend erreicht wird. Zu verfolgen ist das ganze unter Twitter #50000 und #Zensursula.
Ich kann nur dazu aufrufen, dass alle mitunterschreiben. Bundestag &#8211; ePetition
Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zensursula.</p>
<p>Es gibt jetzt also einen Hype um die ePetition im Bundestag-Forum. 50.000 Unterschriften müssen erreicht werden. Aktuell sind es ca. 42500. Prognosen sagen voraus, dass die magische Zahl von 50.000 noch heute abend erreicht wird. Zu verfolgen ist das ganze unter Twitter #50000 und #Zensursula.<br />
Ich kann nur dazu aufrufen, dass alle mitunterschreiben. <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Bundestag &#8211; ePetition</a><br />
Hier noch ein <a href="http://www.hostblogger.de/blog/archives/3925-Petition-gegen-den-Zensur-Wahnsinn-3.html">Graph zur Petition</a>.</p>
<p>Auf diesem Blog ist nun 5 Wochen nichts passiert, es waren Ferien.<br />
Ich bin mittlerweile bei Twitter angemeldet.</p>
<p>Was gibts noch? Ich werde wieder aktiver im Blog, hoffe ich.</p>
<p>Demnächst gibt es noch News zum Projekt 1,0.</p>
<p>Meine Website wird auch demnächst mal geupdatet, ein wenig Geduld.</p>
<p>Auch zum Projekt 52 wird es hoffentlich demnächst mal etwas geben.</p>
<p>Bis dann.</p>
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		<title>Mein Herz schlägt höher.</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 17:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Es schlägt gerade. Jede Sekunde. Immer ein Stück höher.
Was sind das für Ferien, warum bin ich so glücklich. Sind meine schrecklichen Wintergefühle endlich vorbei? Diese schlechte Laune und das ständige Zweifeln, diese Fragen &#8216;Wozu?&#8217;? Ich hoffe es doch, ich kämpfe dagegen an. Ich bin glücklich. Und das sage ich total unbefangen. Ich bin so locker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es schlägt gerade. Jede Sekunde. Immer ein Stück höher.</p>
<p>Was sind das für Ferien, warum bin ich so glücklich. Sind meine schrecklichen Wintergefühle endlich vorbei? Diese schlechte Laune und das ständige Zweifeln, diese Fragen &#8216;Wozu?&#8217;? Ich hoffe es doch, ich kämpfe dagegen an. Ich bin glücklich. Und das sage ich total unbefangen. Ich bin so locker und glücklich wie seit langem nicht mehr. Wie seit Ewigkeiten nicht mehr.</p>
<p>Instant-Messaging-Gespräche sind zwar immer nur bedingt als richtige Gespräche zu betrachten, aber ich glaube, dieses eine zählt zum Beispiel. Denn, Marco und ich, wir müssen unsere allabendliche Internatsunterhaltung ja irgendwie &#8216;nachholen&#8217;. Jedenfalls schrieben wir uns gestern kurz. Nachdem er aus dem Urlaub zurück ist. Er ist wohl glücklich. Ich auch. Das ist wunderbar. Wir redeten über dies und das. Über iPod touchs und Apps für diese. Und, wir redeten über <i>Das</i>. Und, die Argumentation endete mit einem Satz.</p>
<p><i>Scheiß auf Liebe. Nennen wir es Sehnsucht.</i></p>
<p>Optional ist ein &#8216;<3&#8242; am Ende.<br />
Ferien. Sie sind wunderbar. Ich habe unvernünftigerweise viel Geld ausgegeben, aber ich gönne mir ja sonst nichts. Oder so. Jetzt habe ich einen iPod touch. Mein iPod classic ist mittlerweile verkauft. Ein wunderbares Spielzeug. Vor allem, um, wenn ich am Alex stehe, mal wieder auf Marie warte, die zu spät ist, sich die Zeit zu vertreiben. Im Übrigen, mag komisch klingen, aber Musik kann man damit auch hören.<br />
Apropos Musik. Wie lange ist es her, dass ich ein Album gekauft habe. Also nicht iTunes, ich meine wirklich CD. Ich weiß es nicht. Mir fällt nichtmal eine CD ein. Jedenfalls habe ich es getan. Und sie ist gut.<br />
Dienstag. Ein Tag, der hätte kaum besser sein können. Was war? Ich war in Berlin. Ich habe einen iPod touch gekauft. Danach habe ich mich am Alex mit der (zu spät kommenden) Marie getroffen. Was haben wir gemacht? Einen unglaublich leckeren Starbucks-Capucchino genossen. Und geredet. Viel geredet. Gelacht. Es war unglaublich schön. Ich war glücklich. Richtig glücklich. Mich durchfloss dieses komplette Zufriedenheitsgefühl. Keine Sorgen, einfach nur in den Himmel schauen und lächeln. Dieses Gefühl. Es ist herrlich. Ich habe es so sehr genossen. Ich wollte es festhalten. Ich wollte sie festhalten. Sie nicht gehen lassen.<br />
Ich genoss jede Sekunde Berlin. Jedes Ruckeln der U- und S-Bahn und der Tram. Jeden Sonnenstrahl. Jede Lichtreflektion der Spree. Alles. Ich genoss es. Und ich bin mir sicher. Ich liebe Berlin. Ich drehe mich um Berlin. Das ist ein göttliches Gefühl. Zuhause sein.<br />
Dann kam Freitag. Mittwoch und Donnerstag gab es nicht. Sie waren nicht da. Sie stellten sich lediglich aus Pflicht zwischen Dienstag und Freitag.<br />
Der Freitag wurde noch besser. Ich wartete etwas länger auf Marie, aber was soll&#8217;s. Friedrichshain. Park. War das schön. Mir fallen keine Worte ein. Ich spule in meinem Kopf immer hin und her. Vor, zurück.<br />
Wir sind ins Kino gegangen. &#8216;Slumdog Millionär&#8217;. Ein recht guter Film. Was ich auch erwartete. 8 Oscars werfen einen Schatten voraus. Der Film war gut. Das Ende gefiel mir nicht ganz. Da kamen die Bollywood-Wurzeln stark zum Vorschein, und irgendwie endeten alle Handlungsstränge am Ende. Das finde ich schade. Aber dennoch empfehlenswert.<br />
Schaut ihn euch an. Am besten mit jemandem wie Marie. :D<br />
Ich bin glücklich. Und ich bin mir sicher. Diese Ferien werden mich nicht im Stich lassen. Es wird nicht schlechter. Ich bin mir ziemlich sicher.<br />
Achja, und &#8216;Danke Marie!&#8217;.</p>
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		<title>[GASTBLOG] Heute</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 15:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[EmoBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wenn Gestern Heute Morgen war und Morgen Heute Gestern, gibt es denn Heute nicht doppelt. Und lebt ein Optimist nicht im Heute von Morgen und der Pessimist nicht im Heute von Gestern. Und wenn ich Heute lebe kommt dann Morgen oder Gestern. Wird Heute gleich Morgen oder gleich Gestern sein wenn ich nichts tue verändert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<p>Wenn Gestern Heute Morgen war und Morgen Heute Gestern, gibt es denn Heute nicht doppelt. Und lebt ein Optimist nicht im Heute von Morgen und der Pessimist nicht im Heute von Gestern. Und wenn ich Heute lebe kommt dann Morgen oder Gestern. Wird Heute gleich Morgen oder gleich Gestern sein wenn ich nichts tue verändert sich das Leben von Heute auf Morgen. Hat sich das Leben verändert? Von Gestern zu Heute. Und hab ich nicht ein Tag bis Morgen verloren, wenn ich im Heute von Gestern leben und ist es nicht andersrum analog? Wenn nicht Heute wann sollte sich dann vielleicht etwas verändern: Morgen oder Gestern? Wenn man aus der Vergangenheit lernt ist der deprimierte Pessimist gebildeter? Oder lebt der Optimist im Heute von Morgen, doch er hat Gestern auch gelebt? Und hat es im Gestern von Morgen auch getan? Wenn es Heute doppelt gibt, kann ich dann nicht auch einmal betrübt und einmal heiter sein. An einem Tag! Vielleicht! Aber wenn ich sage, dass es Heute doppelt gibt, sind Heute dennoch nicht zwei Tage. Kann ich nicht auch Heute leben und Morgen Heute anders sehen? Und wenn Morgen Heute anders ist, kann ich dann aus Heute noch nutzen ziehen? Also? Naja, getan ist getan und nicht tun ist verloren, also leb ich am besten im Heute von Gestern, von Morgen und vom Hier und Jetzt.</p>
<p style="text-align: left;">Ich möchte dazu mal kein weiteres Kommentar abgeben.</p>
<p>Also Hi Ihr&#8230; jetzt zum ersten Mal auf der Bildfläche,</p>
<p style="text-align: left;">Jan</p>
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		<title>Frühling.</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 15:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man durch die Straßen läuft, merkt man es deutlich: die Welt atmet auf, der Winter ist überstanden. Blumen beginnen zu blühen, die Sonne erhellt die Welt und unsere Gemüter gleichermaßen. Alles scheint so gut, so richtig. Etwas, das vor unbestimmter Zeit in mir zerbrochen ist, wächst zusammen. Ganz langsam, ganz sanft.
Das Gefühl, Teil eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man durch die Straßen läuft, merkt man es deutlich: die Welt atmet auf, der Winter ist überstanden. Blumen beginnen zu blühen, die Sonne erhellt die Welt und unsere Gemüter gleichermaßen. Alles scheint so gut, so richtig. Etwas, das vor unbestimmter Zeit in mir zerbrochen ist, wächst zusammen. Ganz langsam, ganz sanft.</p>
<p>Das Gefühl, Teil eines so großen Wunders wie unserer Welt zu sein, überwältigt mich heute. Ich höre Tomte, und ich weiß, dass sie recht haben mit dem, was sie singen. Mein Gott, ist das Leben schön. Ich sitze im Zug, auf dem Weg zum Fortissimo, schaue aus dem Fenster und lächele ob der Sonne, die mir die Nase kitzelt. Ich liebe das Leben.</p>
<p>Eigentlich ist es seltsam, wenn man in Betracht zieht, was mir &#8211; erneut &#8211; passiert ist. Komischerweise erfüllt mich trotz der Ereignisse mit Lydi eine tiefe innere Ruhe. Vielleicht, weil ich erkannt habe, dass sie nicht Mensch genug ist, um Gedanken im Zusammenhang mit ihr zu verschwenden.</p>
<p>Wenn ich mir die letzten Tage so ansehe, dann beginne ich zu glauben, dass es Heilung gibt. Und Bestimmung. Es hat so sein sollen. Müssen. Die unerklärliche Magie einer Berührung, der eine Blick, der so viel mehr sagt, als Worte es vermögen. Das scheue Lächeln, das alle Sprachbarrieren bricht. Es sagt: Ich werde dich vermissen. Und: es ist Frühling.</p>
<p>Für jemanden, der nicht eine ganz ähnliche Erfahrung gemacht hat, muss diese Situation absurd wirken, und auf eine wunderbare Art und Weise ist sie das auch. Doch nach einigen seltsamen Kommentaren und feindlichen Blicken beim Fortissimo muss ich doch ernsthaft darüber nachdenken, was zur Hölle die Bewohner dieser Welt für Problemchen und Sorgen haben. Jeden Samstag besoffen im Club chillen, alle 3 Wochen einen anderen abschleppen, aber auf ein Mal päpstlicher sein als der Papst selbst. Aber na gut, warum das Ganze nicht als Kompliment sehen? Muss ja furchtbar aufregend sein, mein Leben, wenn es bei vereinzelten Menschlein zum Gesprächsthema #1 des Abends avanciert. Glücklicherweise bin ich alte Egosau Narziss genug, um die Situation eher belustigt zu genießen, als mich großartig darüber zu ärgern.</p>
<p>Es ist 5:25 Uhr, wir stehen am Bahnhof, die Lider gefangen zwischen Kaffee und Schlaf, unentschlossen, ob sie sich schließen sollen oder nicht. Die Müdigkeit tötet mich, gibt mir aber wenigstens das Gefühl, mich in einer realen Welt zu befinden. Ich habe so viel zu sagen, doch Müdigkeit, fehlende Privatssphäre und die schlichte Tatsache, dass ich nicht weiß, wie, halten mich davon ab.</p>
<p>Wir schauen uns in die Augen und beenden unsere gemeinsame Zeit, wie wir sie begonnen haben und wie alle gemeinsamen Zeiten beendet werden sollten: in Frieden und mit einem Versprechen, dass die Zunge nie verlässt, die Augen aber trotzdem erreicht. Es bedeutet, was es bedeuten muss, um die nächsten Monate zu überstehen.</p>
<p>Zuhause angekommen rieche ich an meinem Shirt. Es riecht nach Vanille, Sehnsucht und Pathos. Nach einem Land, in dem Väter Köche sind und nach Komplimenten. Nach einer neuen Erfahrung und grünen Augen. Nach Frühling.</p>
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		<title>Ferien kombiniert mit Faulheit, glücklich sein, und schönem Wetter</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 15:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BlogTopic]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wunderbar.
Ich bin mal wieder hier auf dem Blog gelandet, und mir fiel auf&#8230; Warte mal, Marco und ich, wir sind ganz schön faul. Wir schreiben nicht. Das Problem liegt schon im Namen. Puschkinstrasse. Wo sind wir? Genau. Da nicht. Denn meistens bloggen wir, wenn wir dort sind.
Ich denke auch, dass sich das bei mir nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbar.</p>
<p>Ich bin mal wieder hier auf dem Blog gelandet, und mir fiel auf&#8230; Warte mal, Marco und ich, wir sind ganz schön faul. Wir schreiben nicht. Das Problem liegt schon im Namen. Puschkinstrasse. Wo sind wir? Genau. Da nicht. Denn meistens bloggen wir, wenn wir dort sind.</p>
<p>Ich denke auch, dass sich das bei mir nicht groß ändern wird, mit dem Schreiben.</p>
<p>Also meine Ferien sind bisher wunderbar, nahezu perfekt. iPod touch seit gestern, Prinz Porno Album seit heute. Gutes Wetter&#8230;</p>
<p>Meine Hauptbeschäftigungen werden in diesen Ferien wohl sein:</p>
<p>Fotos machen, bearbeiten, etc.</p>
<p>Chillen, Feiern, Gute Laune haben, glücklich sein.</p>
<p>Mehr fällt mir nicht ein. Doch, demnächst wird unter marvin-schuld.de ein neues Design zu finden sein. Zwecks Relaunch.</p>
<p>Ich wünsche euch auch schöne Ferien! :D</p>
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		<title>Gedanken.</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 18:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Was meint er? Ist es ihr ernst? Machen wir gerade das Richtige?
Freunde, ich denke wir alle hatten schon solche oder ähnliche Gedanken gehabt. Und es ist furchtbar.
Wie oft habt ihr euch schon Stunden, Tage, ja ganze Wochen versaut, einzig weil ihr euch den Kopf zerbrochen habt über Dinge, die sich von allein geklärt haben? Mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was meint er? Ist es ihr ernst? Machen wir gerade das Richtige?<br />
Freunde, ich denke wir alle hatten schon solche oder ähnliche Gedanken gehabt. Und es ist furchtbar.</p>
<p>Wie oft habt ihr euch schon Stunden, Tage, ja ganze Wochen versaut, einzig weil ihr euch den Kopf zerbrochen habt über Dinge, die sich von allein geklärt haben? Mir geht es &#8211; leider &#8211; viel zu oft so. Ich habe das seltsame Talent, mir die wenige schöne Zeit, die ich gerade habe, dadurch zu versauen, zu überlegen wie und warum sie enden könnte.</p>
<p>Zeit, liebe Freunde. Sie ist ein so kostbares Gut. Ich erinnere mich gut, als mein Opa mir riet, die Zeit in der Schule zu genießen. Ich dachte damals wohl, dass ein alter Mann wie er keine Ahnung davon habe, wie es heutzutage zugehen muss. Heute ertappe ich mich dabei, wie ich zurückdenke. An eine Zeit, in der die Sekunde gezählt hat, wo die einzige Beschränkung meiner Möglichkeiten meine Fantasie war. Eine Zeit, in der meine einzigen Sorgen waren, wie ich noch mehr Spaß haben kann. Eine Zeit, die nicht von endlosem Nachdenken geprägt war. Eine Zeit, die also anders war als jetzt.</p>
<p>War ich glücklicher? Ich denke schon, ja. Ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber glücklich sein ist doch eine sehr schöne Sache, so allgemein betrachtet. Ich weiß noch nicht genau, welche Schlußfolgerungen ich im speziellen daraus ziehen soll. Generell wohl, meinen Vorsatz einzuhalten &#8211; Kind bleiben. Auch wenn mir das heute schon (wieder) mal vorgeworfen wurde, ich weiß nicht, ob im Ernst oder spaßeshalber. Aber eigentlich ist es einem kleinen Kind wie mir auch sehr egal, ob es jemanden stört. Fast.</p>
<p>Ach ja, Gedanken. Ich mache es schon wieder, merkt ihr? Ich nehme mir jetzt hochoffiziell vor, die wunderbare Zeit, die ich gerade habe, nicht weiter durch Gedanken zu trüben. Ich genieße jetzt nur noch, ganz scham- und gedankenlos.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Aufregung.</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 18:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich spüre jedes Klopfen meines Herzens, ganz deutlich. Ich höre es sogar, wie in einer großen, leeren Industriehalle hört es sich an. Es hallt. Didumm, Didumm. Dapff, Dapff. Mein Herz kommt mir vor wie ein Ameisenhaufen, die ganze Zeit kribbelt es. Wie elektrische Schläge fühlt es sich an, wenn das Blut herausgepumpt wird. Mit ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich spüre jedes Klopfen meines Herzens, ganz deutlich. Ich höre es sogar, wie in einer großen, leeren Industriehalle hört es sich an. Es hallt. Didumm, Didumm. Dapff, Dapff. Mein Herz kommt mir vor wie ein Ameisenhaufen, die ganze Zeit kribbelt es. Wie elektrische Schläge fühlt es sich an, wenn das Blut herausgepumpt wird. Mit ihm wird das Kribbeln durch meinen Ganzen Körper getrieben &#8211; zuerst fangen die Arme an, dann, langsam, geht es über die Bauchregion in die Beine. Ich wackele mit den Beinen, zappel nervös hin und her, um das Gefühl loszuwerden, doch es hilft nicht. Mittlerweile ist das Kribbeln auch auf meiner Kopfhaut angelangt, ein unglaubliches Gefühl. Ich stehe unter Strom, bin elektrisiert. Meine Finger zittern beim Tippen, mein Blick huscht vom Bildschirm zum Fernseher, zum Fenster, zur Uhr, zurück zum Fernseher. Ich denke nach, aber das Kribbeln stört dabei. 1000 Szenarien stelle ich mir vor, gehe jedes durch und verwerfe sie nach 3 Sekunden wieder. Ich weiß nichts mit mir anzufangen.</p>
<p>Mein Zug kommt in 2 Stunden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Regen.</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 06:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
				<category><![CDATA[EmoBlog]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Regen. An der Fensterscheibe. Vorangetrieben durch den Wind. Den Fahrtwind. Einzeln. Zusammen.
 Regen und Dunkelheit. Die Nacht kommt. Der Abend. Menschen gehen ihre Wege. Überall. Gute und schlechte Laune. Trennungen. Menschen, die zueinander finden. Sich anlächeln. Auf Worte verzichten. Einfach so. Und trotzdem wissen, wie es weitergeht. Was passiert. was sie tun werden. Menschen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Regen. An der Fensterscheibe. Vorangetrieben durch den Wind. Den Fahrtwind. Einzeln. Zusammen.</span></p>
<p><span><span> </span>Regen und Dunkelheit. Die Nacht kommt. Der Abend. Menschen gehen ihre Wege. Überall. Gute und schlechte Laune. Trennungen. Menschen, die zueinander finden. Sich anlächeln. Auf Worte verzichten. Einfach so. Und trotzdem wissen, wie es weitergeht. Was passiert. was sie tun werden. Menschen, die schlafen. Welche, die nicht ruhen können. Getrieben von ihren Gedanken. Getrieben von ihren Sorgen. Von der Zukunft. Ungewissheit.</span></p>
<p><span><span> </span>Menschen, die ihr Ziel vor sich sehen. Und solche, die keines haben, keines sehen, an keines glauben können. Verzweiflung. Gedanken. Menschen, die kaufen. Solche, die gucken. Die, die nicht kaufen können. Sie können nicht. Sie können es sich nicht vorstellen, kaufen zu können. Und die, die es können. Und sich nicht vorstellen können, nicht kaufen zu können. es einfach nicht zu können. Nicht in diesen Laden zu gehen, Gefallen zu finden, und zu bezahlen. Selbstverständlichkeit.</span></p>
<p><span><span> </span>Trauer. Menschen, die weinen. Verzweifelt sind. An Gott glauben, flehen. Menschen, die sich Fragen stellen. Sich die Frage nach dem &#8216;Warum?&#8217; nicht beantworten zu können. Menschen, die gequält werden. Die es nicht aushalten. Qual, Trauer, Hass.</span></p>
<p><span><span> </span>Menschen, die Beachtung wünschen. Die Kraft brauchen. Hilfe. Und genau das nicht bekommen. Danach rufen. Fast schon schreien. Die Hoffnung im Nacken. Und auch immer im Kopf. Angst, Hilflosigkeit.</span></p>
<p><span><span> </span>Kinder. Kleine Babys. Große Augen. Und Mütter. Väter. Kontraste. Freude, Sorglosigkeit, Neugier, im kleinen Kopf. Angst, die Frage nach Geld, der Zukunft, im Großen. Sorge. Fehlende Zuversicht.</span></p>
<p><span><span> </span>Und dieser Hass.</span></p>
<p><span><span> </span>Der Hass. Er quält. Er zehrt an der Hoffnung. An der Geduld. An den Nerven. An den Erinnerungen, die Freude ausstrahlen. An allem, was zählt. Was jetzt zählt. Gedanken, zählen sie?</span></p>
<p><span><span> </span>Fragen über Fragen. Leid. Tage der Trauer. Menschen, die dasitzen. Menschen, die nachdenken. Die nicht weiter wissen. Aber es wissen müssen. Aber nicht einmal wissen, ob sie können. Bemühungen. Kampf. Tränen.</span></p>
<p><span><span> </span>Tränen. Und Regen. Wasser, Salz, … Mehr? Mehr. Es ist doch oftmals mehr, was sich hinter dem Äußeren eines Menschen verbirgt. Doch, ist es wirklich verborgen? Ist es nicht ein offenes Buch, das leere Seiten hat, die jeden Tag, jede Sekunde mit jedem Gedanken beschrieben werden? Ist es nicht das, was wir uns nicht vorstellen können, was am realsten ist?</span></p>
<p><span><span> </span>Gefühle. Es sind Gefühle. Sie prägen uns. Steuern uns. Sie beeinflussen uns. Denn wir sind Gefühle. Wir bestehen aus ihnen. Gedanken und Gefühle. Zeit und Veränderung.</span></p>
<p><span><span> </span>Was sind wir? Wer ist wir? Wo sind wir? Warum? Fragen. Keine Antworten. Antworten, geprägt von Subjektivität.</span></p>
<p><span><span> </span>Kultur, Musik, Kunst. Inspiration. Kreativität. Charakter, die geprägt werden. Menschen, die sich entwickeln. Es geht weiter. Ordnung. Ränge.</span></p>
<p><span><span> </span>Regen. Er fällt. Von oben. Gänzlich unbeeinflusst. Von mir. Es sind Tropfen. Tropfen die fallen. Tropfen die kommen, die gehen.</span></p>
<p><span><span> </span>Schlaf. Jetzt. Und morgen. Und dann. Der letzte. Der letzte Schlaf. Endet er? Was bewirkt er? Was bringt den Mut, die Motivation, den Ehrgeiz? Wer bringt ihn?</span></p>
<p><span><span> </span>Und der Hass? Wut?</span></p>
<p><span><span> </span>Und am Ende. Was bleibt. Gefühle. Fragen. Gedanken. Und die Tropfen. Regentropfen. Auf dieser Scheibe.</span></p>
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